Dienstag, 30. Dezember 2014

Kleiner Rückblick auf 2014

Hallo Ihr Lieben,

so langsam schiebt sich das Jahr 2014 aus dem Kalender raus, überall in den Medien sind jetzt die üblichen Jahresrückblicke als Programmfüller oder bei den Printmedien als Seitenfüller zu hören und zu lesen.

Obwohl ich diese Art, anderen Leuten vorzuschreiben, was wichtig oder nicht war, abgrundtief verachte, will ich heute die selbe Unart begehen, allerdings nur mit dem Hinweis, dass das folgende für mich die spannenden Ereignisse des Jahres - und insgesamt auch nur im Zusammenhang und im Geiste mit diesem elektronischen, unvollständigen und sicher auch lückenhaft und subjektiv biedergeschriebenen Tagebuch - waren.

Ich habe mit dem letzten Satz genügend Verwirrung verursacht? Prima, dann kanns losgehen:

Als erstes meine Entdeckungen des Jahres

Lingeriemarken:

Marke des Jahres mit guter Passform für den Männerbusen:  Curvy Kate

Die nach eigenem Verständnis für kurvige Frauen produzierende Lingeriemarke hat aufgrund des Bandbereichs und der Schnittform der BHs mit breiten Bügeln, Außenträgern (im wahrsten Sinne des Wortes) und relativ flachen Körbchen einige Modelle im Angebot, die auch dem Männerbusen excellenten Halt und Komfort bieten.

Weitere interessante Marken, die ich vor allem im neuen Jahr testen werde:

Fräulein Annie - kleines Lingerielabel einer deutschen Designerin aus UK. Ich habe 2014 das Modell Falling in love probiert und behalten. Neben der ausgezeichneten Passform bin ich vor allem auch von der hochpositiven Grundeinstellung beeindruckt:

"Schönheit erscheint in einer Vielzahl von Formen und Grössen."

Ewa Michalak - eine polnische Lingeriemarke, die auf große Vielfalt bei Band- und Körbchengrößen setzt, bislang in Deutschland aber nur in wenigen Läden zu kaufen ist.

Tutti Rouge -  ein UK-Label, dass vor allem (Körper)-Spaß und Lebensfreude zum Inhalt der eigenen Webestrategie gemacht hat. Ich habe zwar noch keinen BH von Tutti Rouge getestet, werde das aber 2015 nachholen und hier berichten.

Alle drei Marken strahlen Körperpositivität und Lebensfreude aus. Damit sind wir beim Überleiter zu der Initiative für Körperpositivität:

Accept Every Body

Die gemeinsam von Ann-Louise (BH-Lounge) und george (drüber&drunter) gestartete Initiative für Körperakzeptanz soll Bewusstsein für die Einzigartikeit und Schönheit jedes einzelnen Menschen schaffen. Wie oft vergreifen wir uns -  oft unbewusst - in unserer Sprache oder in unserem Verhalten, wenn wir auf andere Menschen treffen, die nicht unserer angeübten Vorstellung entsprechen. Möge sich jeder selbst beobachten, wenn er oder sie andere betrachtet oder mit ihnen kommuniziert und die (eigenen) Vorurteile abbauen.

Lingeriegeschäfte mit positiver Beratung

Ich habe ja bereits mit Doppel D so eine Art Basis-Lager in Berlin, um so mehr freue ich mich über Zuwachs in Berlin und Hamburg.

Brafinette - professionelles Brafitting in angenehmem Ambiente und eine Auswahl vor allem auch polnischer Marken bietet Agnieszka Berns in ihrem neu eröffneten Bra-Fitting Studio in Berlin - Pankow, Florastraße 90 an. Liebe Agnieszka, ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Durchhaltevermögen mit der Beratung der "störrischen" Alt- und NeuberlinerInnen in Sachen passender BH. Ich werde auf alle Fälle wiederkommen. 

Curvy Shapes - am Winterhuder Markt in Hamburg habe ich "Fräulein Annie" gesucht und zusätzlich eine äußerst sympathische Madeleine Mizci gefunden. Dazu bin ich auf Curvy Kate aufmerksam geworden. Vielen Dank, liebe Madeleine Miczi, mein nächster Besuchstermin steht schon fest.

Körperpositivität ist nun auch männlich

Was ächzt und stöhnt der Mann unter seinem Verlust an männlicher Strahlkraft mit zunehmendem Alter...
Auch Männer haben einen (Hänge-)Busen, aber das ist nicht schlimm. Kommentare und (Männliche) Beiträge in diversen Blogs und Umfragen belegen, das Tabu ist gebrochen, auch Männer haben das Recht auf einen eigenen Busen.

Vielen Dank an: Elisabeth Dale - Thebreastlife, die das Thema Männerbusen und BH regelmäßig thematisiert.

Vielen Dank an Anja Wehrmann - Everyday boudoir, die auch über feminine Wäsche für Männer schreibt.

für ihre erfrischenden Posts und Blogs zum Thema Männer und Lingerie.

Special Thank an Celina Rath von The Fabulous world of bras, Vielen Dank, liebe Ceklina für die freundliche Vorstellung meines Blogs.

Vielen Dank an all die toleranten Frauen in den Lingeriegeschäften, die auch Männern zu einem passenden BH verhelfen.

Vielen lieben Dank auch an all meine Leser und Leserinnen, ich wünsche Euch einen guten Rutsch und wir lesen voneinander im Neuen Jahr 2015

Bis dann

Euer BraBerliner 




Dienstag, 23. Dezember 2014

Curvy Kate Portia


Hallo Ihr Lieben,

Morgen ist Heiligabend und ich muss nun endlich mal fertig werden mit meinem 100sten Post, irgendwie schreckt man immer wieder vor solchen Jubiläen zurück. Aber jetzt habe ich mich doch aufgerafft. Seid Ihr immer noch auf Geschenkejagd oder habt Ihr noch Wünsche? Wie wär's mit dem wunderschönen Portia von Curvy Kate?


Wenn Ihr genaueres wissen wollt, hier mein Blitzreview. Wie immer habe ich meine Standardgröße bei Curvy Kate, die 38E (im BH steht übrigens auch 85E) in EU-Maß 85F, getestet.


Nach den guten Erfahrungen mit Dreamcatcher und Gia, insbesondere das etwas breitere Unterbrustband mit dem 3-Hakenverschluss und die weit außen befestigten Träger, habe ich einen weiteren Schnitt von Curvy Kate getestet. Der Portia ist ein Balconnette aus elastischer Spitze, ebenfalls mit Quernaht und einer Senkrechtnaht und im unteren Körbchenteil doppelt unterlegt. Am oberen Spitzenrand ist Band durchgeführt, dass einen farblichen Kontrast zur Spitze bietet.


Ich hatte ja bereits in den Reviews zu Gia und Dreamcatcher angedeutet, dass sich der BH ausgezeichnet bei breiter Brustbasis macht, deshalb scheint er wie für die männliche Anatomie konstruiert.

Zu den Maßen:

Angaben in cmPortia 38E Space
MaterialPolyamid 74 %
Polyethylen 20 %
Elasthan 6 %
Unterbrustband Länge: fest / locker 97 / 77
Unterbrustband Höhe: Achseln / Verschluss9 / 5,5
Bügellänge / Bügelbreite29 / 16,5
Steghöhe / Stegbreite unten / oben7,5 / 5,5 / 1
Körbchentiefe29
Trägerlänge / Trägerbreite40 / 2,2

 

Passform:

Die Bügel sind schmaler, als bei Dreamcatcher und Gia. Das Band ist analog fest, der BH pushed leicht nach vorn, die Brust erhält dennoch ihre natürlich Form. Die Träger sind angenehm lang, mit 2,2 cm relativ breit und liegen angenehm auf den Schultern auf. Das breite Band lässt sich wie immer sehr angenehm tragen, der moderate Elasthananteil sorgt für angenehme Festigkeit ohne zu sehr zu stretchen und damit die Bügel zusätzlich in die Breite zu ziehen. Die Bügel umschließen die ganze Brust und lassen in den Achseln genügend Abstand, um nicht zu pieken. Der BH sitzt, nach meinem Empfinden bombenfest und bequem.


Tragekomfort:

Hervorragend. Der BH war den ganzen Tag nicht zu spüren, keine Druckstellen obwohl der BH ordentlich fest saß. Die Spitze und vor allem die Nähte zeichnen sich nur minimal ab, nur das durchgezogene Band drückt leicht durch. Ich bin begeistert. Curvy Kate wird langsam zu meiner Lieblingsmarke.


Fazit:

Diesen BH werde ich auf alle Fälle auch in anderen Farben kaufen. Er ist als Basic in Weiß und Schwarz, dazu in saisonal unterschiedlichen Farben, in den Größen 28 – 44, mit Cups von D – K (ab 42er Band bis G) gibt sehr empfehlenswert. Vor allem die Bänder ab 40 dürften auch für viele Männer interessant sein. Mein space ist übrigens aus der AW14 – Kollektion, die Spring/Summer-Kollektion 2015 bringt ihn in Rot.

Liebe Grüße und ein schönes Weihnachtsfest.

Euer BraBerliner

 


Sonntag, 7. Dezember 2014

Zwei Jahre Männerbusen-Blog - und ein bischen Statistik

Hallo Ihr Lieben,

heute ist es auf den Tag genau zwei Jahre her, als ich mit dem Post "Schon wieder so ein Blog?" mit diesem Blog gestartet bin.

Seitdem hat sich an meiner Einstellung nichts geändert, aber ich habe mich über zunehmendes Interesse gefreut und habe festgestellt, dass das wohl immer noch als Tabu angesehene Thema - Männer mit weiblichen Brüsten - zwar sehr langsam, aber immerhin in die Öffentlichkeit rückt. Wie bei vielen Dingen, ist man da in Übersee schon weiter, aber auch hierzulande, im konservativen Deutschland, hat sich die Einstellung bereits etwas geändert.

Ich habe seither weit über fünfzig verschiedene BHs diverser Labels, unterschiedlicher Schnittformen und in diversen Größen getestet und über einige, die ich als "männertauglich" einschätze, hier kurz berichtet. Ich bin in diversen Dessous-Boutiquen unterwegs gewesen und habe mich beraten lassen. Und ich verfüge mittlerweile über etwa dreißig verschiedene eigene BHs vorwiegend englischer Labels. 

Seit Anfang der Woche ist überigens auch ein BH von Ewa Michalak in meinem Besitz, insgesamt mein vierter gepaddeter BH, die ich eigentlich - mal von Sport-BHs abgesehen, eher weniger mag. Aber im Winter ist eine zusätzliche Wärmedämmung gar nicht so schlecht.

Statistisch gesehen, ist mein Blog offensichtlich recht interessant. Insgesamt mehr als 120-tausend Zugriffe in zwei Jahren, wobei von anfangs zweitausend pro Monat ich mittlerweile bei etwa achttausend im Monat angekommen bin. Einer der Gründe, warum ich auch im dritten Jahr weiter machen werde.

Lingerie-Blogs sind fast ausnahmslos weibliches Terrain. Kein Wunder, schließlich sind Frauen viel stärker auch am passenden Darunter interessiert, als Männer. Laut Statistiken kauft jede zweite Frau auch für ihren Lebenspartner die Unterwäsche. Auch wenn sich in den Wäscheschubladen der Männer einiges getan hat, legen viele Männer meiner Meinung nach viel zu wenig Wert auf passende und modische Unterwäsche. Wenn man als Mann dann obenrum auch noch Support braucht, dann wird es meistens anstrengend. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich mal in einem Geschäft fitten zu lassen. Frauen haben eher Verständnis für männliche Nöte mit dem Busen, als Männer. Mehr als eine Absage kann man übrigens nicht bekommen, aber wer nicht fragt, bekommt auch keine Antwort. 

Aber zurück zu ein wenig Statistik. Der meist aufgerufene Post ist - "Wie man den BH richtig anzieht" - unmittelbar gefolgt von "den passenden BH finden", meistgelesener Review ist der Panache Envy, dicht gefolgt von Cleo Lucy und Change Sofia.

Am häufigsten wurde der Suchbegriff "BH für Männer" in verschiedenen Versionen genutzt, gefolgt von Männer mit Busen. Was mich daran, wie generell am Leserverhalten sehr positiv überrascht hat, ist die Tatsache, dass kaum Spam, Voyeurismus oder Schmuddel-Kommentare im Blog gelandet sind. Dafür meinen persönlichen Dank. 

Im nun beginnenden dritten Jahr werde ich mich neben meinen Reviews, schließlich gibt es ja immer wieder neue BHs und auch Interesse bei den Männern, die welche tragen; auch stärker der Kleidung widmen. 

Dazu gehören solche Fragen, wie "Warum gibt es eigentlich weibliche und männliche Kleidungsstücke?", "Heißt ein Busen auch sich stärker im Kleiderschrank der Partnerin nach passendem umzusehen?, wohlbemerkt umzusehen, nicht zu bedienen.

Meine ersten Reviews werden dem Portia von Curvy Kate und der Marke Ewa Michalak gewidmet sein. Ich werde auch meinen Eindruck von Dessousläden schildern, in denen ich mich gut beraten und aufgehoben gefühlt habe. 

Nja, und ich freue mich natürlich auch über Eure Anregungen und Kritik. Außerdem werde ich wieder regelmäßig zweisprachig für meine Leser und -Innen in Übersee und UK posten. Schließlich ist ein Post aus erster Hand immer besser als Google-Translate.  

So, das war alles wa ich heute unbedingt loswerden wollte. Dann wünsche ich Euch alles gute und natürlich einen passenden BH, der nicht stört und perfekt stützt und in dem Ihr Euch den ganzen Tag wohlfühlt.

Bis dann

Euer BraBerliner


Sonntag, 23. November 2014

Curvy Kate Gia – Why Curvy Kate is a possible Basic for men


English after jump

Hallo Ihr Lieben,

Curvy Kate ist ja, zumindest nach dem Namen der Marke, ein Synonym für weibliche Rundungen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich früher der Marke eher skeptisch gegenüber stand. Mit dem Dreamcatcher bin ich faktisch erstmals der Marke gegenüber getreten und war dann doch über die gute Passform, den hohen Tragekomfort und die eher weniger auffallende Optik erstaunt.

Was die BHs von Curvy Kate für mich persönlich interessant macht, sind die eher breiten Bügel, weniger tiefe Körbchen und die relativ außen angebrachten Träger. Wer sich mal die männeroptimierten BHs von HommeMystere angeschaut hat, dem wird auffallen, dass die BHs ebenfalls weit außen angesetzte Träger habe. Ist ja wegen der breiteren Schulterpartie auch irgendwie logisch. Genau diese Schnittweise machen die BHs von Curvy Kate für Männer gut tragbar, interessanterweise kommen viele Frauen damit weniger gut zurecht.
Was mir außerdem an den BHs von Curvy Kate gut gefällt, sind der weniger hohe Steg auch bei den Balconnettes und vor allem das breitere Band mit dem 3er-Hakenverschluss. Wenn man erstmal das BH anziehen kann, dann stellen 3er Haken keine große Hürde dar und vor allem sorgt das breitere Band für einen angenehmen Sitz. Das ist eigentlich auch verständlich, da die Auflagefläche des Bandes um den Körper größer und damit die Kraftverteilung bei gleichem Gewicht gleichmäßiger und niedriger wird. Daneben mag ich es nicht, wenn ich die Träger immer auf voller Länge nutzen muss, damit der BH richtig sitzt.

Zu den technischen Daten


Angaben in cmGia boysenberry 38E
MaterialPolyethylen 81 %
Nylon 16 %
Elasthan 3 %
Unterbrustband Länge: fest / locker 98 / 78
Unterbrustband Höhe: Achseln / Verschluss9 / 5
Bügellänge / Bügelbreite29 / 18
Steghöhe / Stegbreite unten / oben7,5 / 5,5 / 1,5
Körbchentiefe29
Trägerlänge / Trägerbreite41 / 1,8

 

Aufbau:

Der Gia von Curvy Kate ist ein ungepaddeter Balconnette mit klassischer Quernaht und Senkrechtnaht im vorderen Drittel des Cups. Oberhalb der Quernaht ist ein breiter Spitzenrand mit wenig elastischer Spitze. Der untere Cupteil ist doppelt ausgelegt und bietet so guten Halt. Die Bügel nutzen den gesamten Bügelschlauch, sind also nicht verschiebbar, reichen allerdings auch nicht so weit in den Achseln hoch, dass sie ins Gewebe pieken. Neben den Cups sind weitere stabilisierende Senkrechtnähte. Die Bügel sind gut und weich unterlegt, auch der Verschluss im Rücken ist gut unterlegt.


Curvy Kate Gia 38E

Design:

Das Design ist ansprechend und wirkt – vor allem bei den farbigen BHs – elegant und frisch. Ich habe den BH in boysenberry getestet. Die Spitze ist mit einem breiten Stickrand versehen und als Lochmuster gefertigt, zwischen den Cups ist eine kleine Metallapplikation befestigt, an den Übergängen vom Cup zu den Trägern befindet sich je eine kleine Schleife. Spitze und Cup sind Ton in Ton – dadurch wirken auch kräftigere Farben nicht aufdringlich.




Passform:

Die breiten Bügel und der obere Spitzenabschluss kommen mir sehr entgegen, kein Drücken und kein übermäßiges Pushen nach vorn, die Brust erhält ihre natürlich Form. Die Träger sind angenehm lang und liegen angenehm auf den Schultern auf. Das breite Band lässt sich sehr angenehm tragen, der Elasthananteil sorgt für angenehme Festigkeit ohne zu sehr zu stretchen und damit die Bügel zusätzlich in die Breite zu ziehen. Die Bügel umschließen die ganze Brust und lassen in den Achseln genügend Abstand, um nicht zu pieken. Einzig die weniger elastische Spitze sorgt für leichte Minuspunkte, da die größere linke Brust bei mir nach einem E-Cup ruft, die rechte Brust da aber noch Spielraum hat. Die 38DD jedoch sorgt an der linken Brust für Brötchen.




Tragekomfort:

Der Tragekomfort ist so, wie man ihn wünscht. Der BH war den ganzen Tag nicht zu spüren und die Druckstellen, an die mich bei meinen Cleos mittlerweile gewöhnt habe waren nur minimal, obwohl der BH ordentlich fest saß. Allzu dünne Shirts sind nicht unbedingt das beste Darüber, da sich die Spitze und vor allem die Nähte deutlich abzeichnen. Allerdings zieht sich unterm Shirt die Spitze am linken, etwas reichlichen Cup glatt. Unter dickeren Shirts oder dem Hemd zeichnet sich allerdings nichts ab.




Fazit:

Ich finde den BH, den es als Basic in Weiß, Beige und Schwarz, dazu in saisonal unterschiedlichen Farben, in den Größen 28 – 44, mit Cups von D – K (ab 42er Band bis G) gibt sehr empfehlenswert. Vor allem die Bänder ab 40 dürften auch für viele Männer interessant sein. Mein boysenberry ist übrigens aus der AW14 – Kollektion, ich bin schon auf die Spring/Summer-Kollektion 2015 gespannt.

Liebe Grüße

Euer BraBerliner


Samstag, 15. November 2014

Neue Umfrage - New poll

English after jump

Hallo Ihr Lieben,

die letzte Umfrage, ob Männer auch Bhs tragen sollen oder können, hat - für mich wenig überraschend - eindeutig ergeben, dass zumindest die Leser dieses Blogs zu 72% der Meinung sind, jeder solle das tragen, was er will und nur 3% so etwas ablehnen.

Nachdem zwischenzeitlich in Lingeriebriefs und Huffington-Post interessante Artikel der einzigartigen Elisabeth Dale zum Thema erschienen sind, ob sich die Hersteller von BHs stärker auch mit den männlichen Bedürfnissen an passenden BHs beschäftigen sollten, möchte ich hier gern eine entsprechende Umfrage aufmachen.

Warum ich das mache? Immerhin sind ca. 40% der Männer im Alter ab 40 von vergrößerten Busen betroffen. Viele schrecken davor zurück, einen BH zu tragen, weil viele BHs eher betonen, als kaschieren. Auch der Anteil von Spitze und verspielten Schnitten schreckt wahrscheinlich ab. Wenn man, wie ich, mit dem eigenen Busen klar kommt ist das kein Problem. Möglicherweise würden sich Männer eher BHs kaufen, wenn sie in ihren Bedürfnissen von den Herstellern stärker wahrgenommen würden. Also, was meint Ihr dazu?

Alles Gute
Euer BraBerliner

Samstag, 1. November 2014

Review Change Daphne 85E


Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich in der letzten Zeit ausschließlich ungepaddete BHs vorgestellt habe, bin ich unlängst doch wieder mal im Segment der gepaddeten BHs auf Suche gewesen. Mit dem Implicite Diamant war ich ja schon im Bereich der gepaddeten BHs unterwegs, nun habe ich mit dem Daphne und dem Theresa zwei Modelle der schwedischen Marke Change getestet. Heute will ich nun meine Erfahrungen mit dem Daphne kurz vorstellen.

Zur Marke selbst hatte ich bereits in meiner Vorstellung anderer Change-BHs einiges geschrieben, deshalb möchte ich mich heute voll auf den als Balconnette ausgeführten BH aus der Serie Daphne konzentrieren. Wie alle Change BHs zeichnet sich Daphne durch breite Bügel und eher flach geschnittene Körbchen aus. Das von mir getestete Modell in der Größe 85E war dementsprechend auch grenzwertig. Ich hätte gegebenenfalls auch 85F getestet, aber die Größe war leider nicht dabei und in Summe hat die 85E dann doch recht gut gepasst.

Die Serie Daphne gehört zur Modellinie Charade, das ist quasi die Edellinie bei den Change-BHs. Dementsprechend sind die BHs dieser Linie auch aufwändiger gefertigt, als die Modelle aus der Basic-Linie. Der Verarbeitung ist ausgezeichnet und kann sich durchaus mit den Edelmarken messen lassen. Die Stoffe sind angenehm weich und der BH trägt sich äußerst angenehm. Allerdings hatte ich nachdem ich mittlerweile vor allem die knallengen Bänder von Cleo-BHs gewöhnt bin, anfangs immer das Gefühl, das Band würde nicht richtig halten.
Change Daphne 85E aus der Linie Charade
Passform:

Der BH hat breite Bügel, die in Verbindung mit dem zwar langen, aber weniger dehnbaren Band ordentlichen Halt geben. Die Cups selbst sind flach, nach oben aber offen geschnitten und so trägt sich der BH trotz des schalenartigen festen gepaddeten Stoffes recht angenehm. Wäre ich eine Frau, könnte ich den BH mit einem ordentlichen Push-Effekt unter dem Dirndl tragen.
Das Band war etwas vergrießknaddelt, sitzt aber mittlerweile ordentlich

Design:

Das Design gefällt mir gut. Das dezente Streifenmuster in weiß, apricot mit dem Spitzenrand am Obercup sieht jugendlich frisch aus. Die Senkrechtnähte allerdings sind recht stark und drücken unter einem engeren Shirt durch. Dazu kommt, dass der Stoff an den Cups leichte Falten schlägt.


Das Band könnte etwas breiter sein

Tragekomfort:

Der BH ist angenehm zu tragen, beinahe unbemerkt. man spürt ihn eigentlich den ganzen Tag nicht. Der hohe Steg trennt die Brüste gut, dennoch bildet sich ein Dirndl-taugliches Dekolletee. Das Band könnte etwas breiter sein. Während ich früher Bänder mit dreier-Hakenverschluss stressig fand, finde ich mittlerweile, dass die Ausführung der Curvy Kate BHs mit drei mal drei Haken und einem breiten Unterbrustband sehr viel Komfort mehr bieten, als die meisten BHs mit zweier Verschluss. Geschlossen wird der BH im Rücken mit zwei Haken in drei Positionen.


Das Dekolletee ist durchaus geeignet fürs Dirndl

Zu den technischen Daten:


Angaben in cmChange Daphne 85E
MaterialNylon 85 %
Elasthan 15 %
Unterbrustband Länge: fest / locker 100 / 83
Unterbrustband Höhe: Achseln / Verschluss10 / 3,5
Bügellänge / Bügelbreite30 / 18
Steghöhe / Stegbreite unten / oben8 / 5 / 1
Körbchentiefe28
Trägerlänge / Trägerbreite36 / 2

 

Allgemeines:

Insgesamt kann ich den BH durchaus empfehlen. Er ist bequem, schick und dezent und trotz des Dirndl-Dekolletees eher unauffällig. Das Padding sichert darüber hinaus auch in der kalten Jahreszeit eine warme Brust. Den Daphne gibt es mit 65er bis 85er Bändern und Körbchen von C bis J als padded Balcony oder als Full Shaper.

Wie immer freue ich mich über Eure Kommentare. Als nächstes werde ich mit Theresa einen weiteren Change-BH vorstellen und dann habe ich vor kurzem meine Curvy Kate um den Portia und Gia erweitert. Auch hierzu gibt's demnächst Reviews.

Euer BraBerliner

Sonntag, 19. Oktober 2014

Ein wenig bla bla und erstaunliche Entdeckungen

Hallo Leute,

augenblicklich ist nicht so die beste Zeit zum Bloggen, wahrscheinlich, weil das Wetter noch richtig angenehm ist und der Herbst mit seinen grauen Tagen schon drohend hier und da an die Tür klopft.

Das fängt morgens an, wenn man nicht so recht aus dem Bett kommt und da meine Laufsaison noch nicht wirklich angefangen hat, trauere ich ein wenig dem Sommer mit seiner Morgensonne nach. Aber kommende Woche wird es wohl wieder mit den Morgenläufen starten. Das bringt schon mal gute Stimmung für den Tag und ist wahrscheinlich gut für die Gesundheit.

Bei den Sport-BHs hat sich ja einiges entwickelt. Die Hersteller haben wohl verstanden, dass ein guter Halt zwar wichtig, aber ein angenehmes Design auch nicht zu verachten ist. Und so kommt die nächste Generation entsprechend angenehm daher. Früher kam man sich bei den Sport-BHs ja doppelt bestraft vor. Viele Dinger sahen aus, als wäre das Tragen eine Bestrafung und die die gut aussahen, boten soviel Support, wie ein labberiges Unterhemd. Naja, die Zeiten sind mittlerweile vorbei. Ich bin beim Schnellsurfen mal bei meinen Lieblingsmarken vorbeigesurft und bin mit - für meine Begriffe - hübschen und guten Support versprechenden Aussichten belohnt worden.

Panache war ja schon immer ganz hübsch, nunmehr kommt der Sport-BH in einem knalligen gelb (original: lime) daher, der mir persönlich sehr zusagt.

Panache Sport BH und passender Slip
Quelle: www.panache-lingerie.com
Bei Anita gibt es einen schönen türkisfarbenen Sport-BH mit Racerback, der dürfte zum Laufen auch Spitze sein.

Anita-BH-X-Back
Quelle: www.anita.com
Auch Freya hat neben Spitzensupport nun auch mehr Buntes zu bieten, da macht das Laufen viel mehr Spaß: Mir persönlich gefällt ja der pinkfarbige Sport-BH sehr.

Freya Active pink crop-top Sport-BH
Quelle: www.freyalingerie.com
Was mir beim Stöbern in der online-Welt noch so aufgefallen ist, es gibt nunmehr eine Art Rückbesinnung auf unser inneres als Menschen. Die Zeit der "Clonisierung" durch fortwährenden Psychoterror gegen Menschen, die dem Werbe-Photoshop-Ideal nicht entsprechen scheint vorbei, dazu kommt, dass die Krankheitsbilder der Pharmabranche, die schon einige Ärzte mit im Spruchportfolio ("böse" Kohlenhydrate, Cholesterin etc.) haben, wieder öffentlich angezweifelt werden. Das macht doch richtig optimistisch.

Nichtdestotrotz, wir wollen ja fit bleiben, also sucht Euch den passenden und natürtlich auch mit "Spaßfaktor" versehenen Sport-BH und dann ab auf die Straße (oder besser den passenden Pfad) zum regelmäßigen Morgen- oder Abendlauf. 

Dann kann ich Euch nur eine herzliches "Sport frei" wünschen,

Herzlichst
Euer BraBerliner

Sonntag, 28. September 2014

Review Panache Sienna


Hallo liebe Leser und Leserinnen,

angekündigt hatte ich es ja schon vor längerer Zeit, aber dann habe ich es – warum weiß ich auch nicht – doch immer wieder verschoben. Aber nun kommt es doch noch, das Review zum Panache Sienna. Ich hatte den BH schon mal probiert, als ich noch gar nicht gebloggt habe. Da war ich bei der Passform nicht ganz sicher. Vielleicht hat sich meine Brust aber doch etwas verändert, denn mittlerweile bin ich mit der Passform doch zufrieden. Ist eigentlich schade, weil Panache den Sienna derzeit nicht mehr im Angebot hat. Von der Schnittform würde ich wohl den Panache Colette als am ähnlichsten ansehen. Allerdings kann man den Sienna, so man will, noch in dem einen oder anderen online-Shop bekommen. Vielleicht kommt ja auch wieder ein neuer Sienna mit der nächsten Kollektion.

Panache Sienna spice / black 38E

Der Sienna ist ein typischer Balconnette von Panache. Was ihn attraktiv macht, ist die edel anmutende Spitze, die über den gesamten Cup geht, im unteren Teil mit saisonal wechselnder Farbe unterlegter Stoffschicht, die dann den jeweiligen Farbton vorgibt. Die Spitze selbst ist schwarz. Die charakteristische Quernaht beginnt fast am unteren Stegansatz und zieht sich bis zum Ansatz der außen liegenden Träger. Im vom Steg an ersten Drittel des Cups befindet sich eine Senkrechtnaht. Die Spitze ist kräftig, so dass die darunter liegende Stoffschicht, je nach Lichtverhältnissen unterschiedlich stark hervortritt. Das zeigt sich beim ersten Probieren, da dann der BH weit weniger farblich präsent ist, als bei den Aufnahmen für die Präsentationen und bei den Fotos im Internet. So empfand ich sowohl den cobaltfarbenen Vorgänger, als auch den von mir erworbenen spicefarbenen BH deutlich dunkler, als ich ihn das erste Mal probierte. Bei hellem Tageslicht, was der BH ja eigentlich nur selten erblickt, leuchtet die Farbe allerdings kräftig.

schöne glänzende farbliche Unterlegung mit schickem Spitzenmuster - fast zu schade zum Verstecken
Von allen Panache-BHs, die in meinem Besitz sind, ist der Sienna wohl der stärkste Hingucker. Da ist man schon traurug, dass er unter der Oberbekleidung verschwindet. Für die weiblichen Leser, hier kann man schon mit einem leichten Oberteil für schicke Blitzer sorgen, was mir als Mann dann ja doch nicht möglich ist. Aber so weit so gut.

Passform:

Die breiten Bügel, die nicht zu lang sind und das feste Band geben viel Stützkraft und formen ausgezeichnet. Auch hier ist die Spitze angenehm weich und die unterlegte Stoffschicht ist sehr angenehm zu tragen. Generell würde ich den BH als breitbrustgeeignet bezeichnen. Leider sind die Träger, wie bei Panache im Allgemeinen nicht besonders lang, das kann wegen der relativ hohen Seitenteile am Cup unangenehm auf die Achseln drücken. Allerdings hatte ich an der Passform nichts auszusetzen. Die Cups selbst sind eher flach, aber die nachgiebige Spitze nimmt die Brust dennoch gut auf und schneidet nicht ins Gewebe.

Spitze vom Cup bis zum Verschluss - -sehr edler Eindruck

Design:

Das Design finde ich gelungen. Wie oben schon geschrieben, eigentlich schade, dass er versteckt wird. Die farbige Stoffschicht glänzt und die Spitze zieht sich als Blattmuster über den gesamten Cup und auch über die Seitenteile bis zum Verschluss hin. Die Spitzenränder am Obercup enden kurz vor den Trägern.

hier erkennt man die Spitze an der Seite
Tragekomfort:

Der BH trägt sich sehr angenehm. Er neigt nicht zum Kratzen und man spürt ihn eigentlich den ganzen Tag nicht. Durch den hohen Steg rutscht auch nichts in die Mitte. Ich musste den ganzen Tag kein einziges Mal korrigieren und fand ihn sehr bequem. Geschlossen wird der BH im Rücken mit zwei Haken in drei Positionen.

kurze Träger 3 x 2 Haken am Verschluss

Zu den technischen Daten:

Angaben in cmSienna spice/black 38E
MaterialPolyamid 92 %
Elasthan 8 %
Unterbrustband Länge: fest / locker 100 / 76
Unterbrustband Höhe: Achseln / Verschluss12 / 3
Bügellänge / Bügelbreite33 / 17
Steghöhe / Stegbreite unten / oben8 / 6 / 3
Körbchentiefe28
Trägerlänge / Trägerbreite35 / 2

 

Allgemeines:

Der BH ist generell als Alltags-BH einsetzbar, selbst unter knappen Shirts neigt die Spitze nicht zum Durchdrücken. Dadurch, dass der BH die Brust weniger stark nach vorn formt, bin ich mir sicher, dass er auch unter einem engeren Hemd oder einem Rolli kaum auffällt. Insofern ist er sicherlich eine gute Wahl, wenn jetzt im Herbst die Garderobe wieder etwas geschlossener ausfällt und man nicht mehr mit Shirt und umspielendem Hemd nach draußen geht.

Ich hoffe, das Review hat Euch gefallen und freue mich wie immer über Kommentare.

Bis dahin

Euer BraBerliner

Sonntag, 21. September 2014

Review - Curvy Kate Dreamcatcher


Hallo Leute,

wie versprochen, will ich heute was zum Dreamcatcher von Curvy Kate posten. Zunächst zur Marke. Die Marke wurde 2009 gegründet, um wie in der eigenen Firmenphilosophie dargelegt, für Mädchen mit Kurven das passende darunter herzustellen. Dementsprechend werden vorzugsweise BHs in den Bänder-Größen 28 – 44 und Cup-Größen D – K gefertigt, die die Kurven vorteilhaft in Szene setzen und perfekten Support bieten.

Der Dreamcatcher ist benannt nach seinem Muster in den Cups, das dem Traumfänger ähnelt. Als typischer Balconnette kommt er mit Quernaht und Senkrechtnaht daher, wobei die Quernaht weit unten ansetzt und die Senkrechtnaht in Cupmitte liegt. Unter der Quernaht ist das Material doppelt ausgelegt. Der Obercup ist in Spitzenoptik überwiegend aus Polyamid mit einem hohen Elasthananteil versehen. Diese Spitzenoptik durchzieht auch den unteren Cup, ist dort aber wegen der zweiten Stoffschicht eher unauffällig.
Wer mein Faible für Cleo kennt, wundert sich vielleicht über meine Begeisterung für Curvy Kate, da der BH weniger schrill ist, als die meisten Cleo-Modelle, aber in Bezug auf Alltagsfähigkeit und Kombinierbarkeit sammelt der BH viele Pluspunkte.

Passform:

Der Dreamcatcher passt. Und zwar nicht irgendwie, sondern ausgezeichnet. Die Spitze in den Cups ist dank Elasthan sehr nachgiebig und zwingt dem Busen nicht, wie bei Schalen und Padding irgendeine Form aus. Dadurch bleibt alles sehr natürlich. Weder das Muster noch die Nähte drücken sich durchs Shirt, alltagsfähig. Die Bügel sind ausreichend breit, aber nicht zu lang und stechen nicht in die Achseln. Der Steg ist hoch genug, um zu separieren ohne in die Brust zu drücken.


Curvy Kate Dreamcatcher 38E

Design:

Das Design ist schick und einfach. Ich habe den BH bei Curvy Shapes in Hamburg gekauft und Frau Miczi erklärte mir, dass er sich schlecht verkauft hat, was mich doch etwas erstaunt hat. Der BH wird nämlich als Basic in schwarz und beige und als Saisonmodell in wechselnden Farben (derzeit raspberry, demnächst helles blau) angeboten und deckt fast das ganze Größenspektrum von 28 D bis 44 K ab.


Schickes Traumfänger-Muster mit zusätzlich unterlegtem Untercup

Tragekomfort:

Der BH lässt sich ganztägig auch an warmen Tagen ohne nennenswerte Probleme tragen und bietet einen guten Support. Alles bleibt, wo es hingehört. Die Bügel sind ausreichend gepolstert und drücken nicht und die Träger sind breit genug, das Band wird mit 3 x3 Haken geschlossen und bietet so stabilen Halt. Auch hier also volle Alltagstauglichkeit. Die Träger sind im Vergleich zu meinen Cleos fast astronomisch lang. Das Band ist unter den Achseln weniger breit und neigt dazu kaum, in die Achseln zu drücken.


Brust wird nicht übermäßig gepusht und bleibt natürlich


Zu den technischen Daten


Angaben in cmDreamcatcher black 38E
MaterialPolyamid 85 %
Elasthan 15 %
Unterbrustband Länge: fest / locker 95 / 75
Unterbrustband Höhe: Achseln / Verschluss9 / 6
Bügellänge / Bügelbreite30 / 18
Steghöhe / Stegbreite unten / oben8 / 5 / 1
Körbchentiefe30
Trägerlänge / Trägerbreite43 / 2

 

Allgemeines:

Gerade wenn jetzt im Herbst wieder die dunkleren Sachen aus dem Schrank geholt werden, ist der Dreamcatcher eine sehr gute Ergänzung zu meinem Panache Envy, der bislang gute Alltagsdienste leistet. Die weiche Qualität des Stoffes in den Cups und die stützende Festigkeit des Bandes verleihen dem BH hohen Komfort und auch beim Lümmeln stört nichts. Der BH pusht nicht übermäßig, auch deshalb wird er wohl zu meinen Alltags-BHs eine gute Ergänzung darstellen.


Das breite UBB mit den 3 x 3 Haken im Rücken verspricht Bequemheit


Wie immer, freue ich mich über Eure Kommentare.

Noch eine Kleinigkeit am Schluss. Dieser Tage habe ich mich über den 100.000sten Klick auf meinen Blog freuen können. Also bleibt mir gewogen und bis zum nächsten Post wünsche ich Euch angenehme Tage im hoffentlich erträglichen Herbst. Übrigens werde ich als nächsten ein bischen über die Herrenmode für busty boys posten. Bis dann

 

Euer Braberliner

Sonntag, 7. September 2014

Über den Widerspruch zwischen Wahrnehmung und Realität


Hallo Ihr Lieben,

heute mal wieder ein Beitrag, den man blogbezogen auch als off-topic einordnen könnte. Ich bin als regelmäßiger Leser der Wochenzeitung "die Zeit" immer wieder fasziniert, wie es der Zeitredaktion gelingt, neben den allgemeinen Medienthemen, diverse Themen von mehreren Seiten zu beleuchten, was zwar nicht immer gelingt, aber zumindest zum Nachdenken anregt.

Vor drei Wochen war im Bereich Feuilleton unter dem Motto "Die große Heuchelei" eine Reflexion zum Thema Sittenmoral zu lesen, die ich sehr interessant fand, da sie ein gutes Abbild unserer Gesellschaft aufzeigt. Ich mache mir ja schon längere Zeit Gedanken, wie es mit unserer vielgelobten Toleranz tatsächlich bestellt ist. Vor allem interessiert mich ja, ob die in den Medien verbreitete Meinung, die westliche Welt sei ja so offen für andere Lebensmodelle, als die in der religiösen (ja sehr wohl aller Religionen) Glaubenslehre als natürlich angesehenen. Ist das tatsächlich so, oder ist es nicht eher die Ansicht einer in sich selbst gefangenen intellektuellen Minderheit?

Beispiel Homosexualität: Die heutige Rechtsgrundlage zur Beurteilung der Homosexualität ist eindeutig wesentlich liberaler, als die im Volke weit verbreitete Ansicht. Noch immer gibt es nicht wenige, sogar Mediziner, die Homosexualität als psychische Krankheit einstufen, die durch Umerziehung geheilt werden kann. Verbunden ist das Ganze mit offener Feindschaft, Übergriffen und verbalen Herabsetzungen sowie (trotz der Gleichstellungsgesetze) oftmals Nachteilen innerhalb von Beruf und Gesellschaft. Das gilt im Übrigen auch generell für die Gleichstellung von Mann und Frau. Zwar ist einerseits das politische Bemühen erkennbar, hier Fortschritte zu erzielen, aber die Politik kann natürlich nur soweit agieren, wie es einen breiten gesellschaftlichen Konsens gibt. Nur der ist leider, außer in den Medien, nicht vorhanden. Daran ändern auch die freundlichen Gesten und die schillernden Bilder von den jährlichen Feiern zum Christopher-Street-Day nichts.

Beispiel Körpernormung: Es ist mir schon seit vielen Jahren ein Dorn im Auge, wenn Menschen nach ihrem Äußeren beurteilt werden. Viele psychische Krankheiten, die sich später oft in physischen Krankheiten manifestieren, werden durch Medien- und Werbekampagnen und den Idioten, die hinter diesen Kampagnen stehen, ausgelöst. Menschen fühlen sich zu fett, dürr, hässlich etc., weil sie dem allgemeinen "Normenbild", was permanent über uns hingeschwallt wird, nicht entsprechen. Aber nicht nur dieser Eigenduktus, sondern auch das von den Kampagnen aufgeheizte Sichtverhalten der anderen, treibt viele Menschen dazu, sich nur noch verschämt zu zeigen. Diversen Umfragen zufolge scheinen etwa zwei Drittel aller Frauen und fast die Hälfte aller Männer in den entwickelten Industrieländern mittlerweile vor allem mit "Makeln" ihres Körpers unzufrieden zu sein. Ein krasser Gegensatz zu den religiösen Lehren, die eigentlich die Einzigartigkeit jedes Individuums hervorheben.

Es ist schon paradox, wie die Fähigkeit zur Visualisierung seiner selbst und der Umgebung uns offensichtlich immer mehr dazu treibt, an uns zu zweifeln. Anders, als im Märchen "Schneewittchen" scheinen wir immer öfter einen Selbsthass gegen uns selbst aufzubauen, wenn wir dem Ideal des Spiegels nicht oder nicht mehr entsprechen.

Was könnte uns helfen, lockerer mit uns und der Welt umzugehen?

Zerschlagen wir zunächst den Spiegel, den uns täglich die Medien unaufgefordert reichen. Schon damit können wir einen Großteil der Belastung aus falschem Eigenbild loswerden. Aber das allein wird nicht ausreichen. Den entscheidenden Schritt werden wir wohl erst tun, wenn wir nicht mehr nach dem Äußeren urteilen, sondern nach dem, was die Besonderheit des Menschen innerhalb der Fauna dieser Welt ausmacht, seine geistige Leistungsfähigkeit. Hört sich ziemlich geschwollen an, ich weiß, aber eine alte Weisheit lautet, nicht am Aussehen sollst Du Deinen Nachbarn beurteilen, sondern an seinem Tun. Am Denken geht leider nicht, da wir nicht über die telepathischen Fähigkeiten dafür verfügen.
Weg mit dem Körperkult. Schon der polnische Romanautor und Psychiater Stanislaw Lem hat sich in seinen "Sterntagebüchern des Ion Tichy" lustig über die Auswüchse des Körperkultes gemacht, der zu paradoxen Mutationen führen kann. Wir sollten unseren Körper weniger als Kunstwerk betrachten, sondern als Gehäuse für einen gesunden Geist. Dazu gehört, ihn leistungsfähig zu halten, fernab von zeitgeistgeprägtem Schönheitsideal.
Kleiden wir uns so, wie wir uns am Wohlsten fühlen. Wir sind alle individuell. Dazu gehört auch, dass wir unseren eigenen Stil finden, unbeeinflusst von denen, die uns einen bestimmten Stil aufdrängen wollen und uns suggerieren, dass wir nur den falschen Körperbau dafür haben und an uns arbeiten müssen, um zum kredenzten Stil zu passen. Möglicherweise kann auf diese Art und Weise ja auch der beinahe unlösbare Widerspruch zwischen Wahrnehmung und Realität gelöst werden. Naja, zu mindestens könnte er etwas kleiner werden.

Bis dahin alles Gute,

Euer BraBerliner

Donnerstag, 28. August 2014

Wie ich Fräulein Annie bei Curvy Shapes traf


Hallo Ihr Lieben,

vielleicht staunt Ihr etwas über den Titel des Posts. Eine kleine Wortspielerei. Letzte Woche war mein Hamburg-Weekend. Ein bischen bummeln und Rad fahren. Das Bummeln habe ich genutzt, um der Lingerie-Boutique von Madeleine Miczi einen kleinen Besuch abzustatten. Die Boutique heißt Curvy Shapes und ähnlich im Konzept wie Doppel D in Berlin, möchte die Inhaberin den Frauen (und Männern) bei der Suche nach einem passenden BH helfen, jenseits des Größenspektrums in den vielen Kaufhäusern. Gefunden habe ich das Geschäft durch positives Feedback im Internet und nachdem ich meinen Besuch angekündigt habe, bin ich dann auch am Samstag dort gewesen.

Fräulein Annie - Falling in Love 38E
schlichte Eleganz
Ich hatte im Vorfeld schon diverses über die Lingerie von Fräulein Annie gelesen und war interessiert, ob da was Passendes dabei ist und da Curvy Shapes die Marke führt, war das eine gute Gelegenheit, mich auch von Fräulein Annie verzaubern zu lassen. Das Modell, was ich getestet habe, heißt Falling in love und der Name hält, was er verspricht. Ich würde den BH als Balconnette bezeichnen, der typisch hohe Steg und die Quernaht sowie zwei Senkrechtnähte im unteren leicht verstärkten Untercup, in schwach rosa gehalten und eine breite weiße Spitze im Obercup (aus Baumwolle) verleihen dem Modell Stabilität und schlichte Eleganz. Dazu drei kleine rosa Schleifen an den Trägerenden und zwischen den Cups.
Stabiler Verschluss mit 3 x 2 Haken, ausreichende Träger

Die Träger sind gut gepolstert, wie auch die Bügel und Trägerversteller und Häkchen sind messingfarben aus Metall gefertigt. Hier stimmt sowohl die Qualität als auch das Design. Das Material ist sehr schön weich und verspricht ausgezeichneten Tragekomfort, für nicht ganz billige 71 € also ein fairer Gegenwert.

Zu den technischen Daten

Angaben in cmFalling in love 38E
MaterialPolyamid 31%
Polyester 36%
Elasthan 12%
Baumwolle 21%
Unterbrustband Länge: fest / locker 98 / 76
Unterbrustband Höhe: Achseln / Verschluss11 / 3,5
Bügellänge / Bügelbreite30 / 18,5
Steghöhe / Stegbreite unten / oben7 / 5 / 1
Körbchentiefe29
Trägerlänge / Trägerbreite36 / 2

 

Der BH hat mich schon bei der Anprobe fasziniert. Meine rechte Brust ist etwas kleiner, als die linke, aber die Spitze gleicht diesen Umstand weitgehend aus. Die Senkrechtnähte sind zwar kräftig, drücken aber nur leicht durch ein enganliegendes Shirt durch. Das Material ist sehr weich und angenehm auf der Haut, der hohe Baumwollanteil führt dazu, dass nichts kratzt und sich der BH sehr schön an die Brust anpasst.

Breites stabiles UBB, breite Bügel, die nicht pieken
Das Band ist stabil und sitzt trotz hohem Anteil von Elasthan fest, ohne den typischen Druck, den die Cleo-Bänder verursachen. Ich finde auch das Design sehr gelungen. Die Bügel sind gut gepolstert und stabil, sie sind breit genug, um die Brust ohne übermäßigen Front-Push aufzunehmen und nicht zu lang, dass sie in den Achseln pieken. Die von mir getestete Größe 38E hat auch den T-Shirt-Ausziehtest und den Hüpftest mit Bravour bestanden, so dass ich nun auch einen Fräulein Annie BH mein eigen nenne.

Falling in love - der Name hält, was er verspricht

Noch ein paar Worte zum Geschäft. Das Geschäft ist übersichtlich und hell, die Umkleidekabinen sind geräumig, mit großem Spiegel und viel Licht, die Atmosphäre im Laden insgesamt ist wohnlich und eine kleine Sitzecke ermöglicht, einen Espresso zu genießen und dabei mit der Inhaberin zu plaudern, wenn Zeit vorhanden ist. Ich werde auf alle Fälle wiederkommen. Vielleicht gibt's ja den nächsten Fräulein Annie BH dazu.

Liebe Grüße

Euer BraBerliner

Demnächst hier zwei Modelle von Change, ein Curvy Kate und der Panache Sienna

 

Sonntag, 27. Juli 2014

Cleo Marcie Yellow und die Sommerhitze


Hallo Ihr Lieben,

die fürchterliche sommerliche Schwüle dieses Jahr nervt ziemlich. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber manchen Tag würde ich mich am Liebsten in eine Badewanne voller Eiswasser legen. Dazu kommt, dass ich jetzt wieder etwas öfter aufs Rennrad steigen muss, damit ich am 24.08. in Hamburg nicht so durchhänge.

Auf meinem To-do-Zettel stehen auch noch einige Reviews, die ich vor mich hinschiebe, aber es scheint mir nicht allein so zu gehen, in der Blogo-Sphäre ist derzeit nicht allzu viel los.
Ein Lichtblick im Sommer ist für mich der Marcie von Cleo, den es nun schon in der fünften Auflage in gelb oder neudeutsch yellow gibt. Bislang hatten mich ja die ersten Benotungen vom Marcie fern gehalten, aber wie es eben so kommt, bin ich nun auch Besitzer des Marcie und ich bin sogar sehr glücklich darüber. Generell wird ja zumindest bei den Busenfreundinnen der Marcie als universell kompatibel für die kleine Breitbrust empfohlen. Eigentlich hatte mich ja der Panache Porcelain Grace fasziniert und so war ich vor etwa drei Wochen wieder mal auf Achse, um jenen zu probieren. Wie es eben so ist, habe ich dann neben dem Porcelain auch den Jasmine floral, den Freya Patsy in ink, einen Elomi und Masquerade Ardour auf dem Testzettel gehabt, dazu wurde mir auch der Marcie in yellow zum Test empfohlen. Schließlich haben nicht alle das Glück wie ich, in unmittelbarer Nähe eine gute Dessous-Boutique mit exzellenter Beratung zu haben, wie ich. Vielen lieben Dank deshalb auch noch mal an Jenny von Doppel D für ihre Geduld mit mir.


Cleo Marcie yellow 38E

Ich bin natürlich mit dem Porcelain gestartet und der sah fürchterlich an mir aus. Der Marcie war dann Nummer zwei und saß wie aufgemalt. Dazu kommt, dass er in yellow wunderschön aussieht.

Aber, wie immer der Reihe nach. Fangen wir mit den Maßen an:

 

Angaben in cmMarcie 38E
MaterialPolyamid 77%
Polyester 15%
Elasthan 8%
Unterbrustband Länge: fest / locker 98 / 77
Unterbrustband Höhe: Achseln / Verschluss10 / 3
Bügellänge / Bügelbreite31 / 17
Steghöhe / Stegbreite unten / oben9 / 7 / 1
Körbchentiefe29
Trägerlänge / Trägerbreite35 / 2

 

Vom Aufbau her ist der Marcie der typische Cleo-Balconnette mit einem durchgehenden Band und der typischen Dreiteilung der Cups durch eine Senkrechtnaht im inneren Drittel und einer Quernaht. Die Cups sind gazeartig und damit sehr gut luftdurchlässig. Kleine aufgestickte Kreise ergeben ein hübsches Muster. Oberhalb der Quernaht ist eine breite Spitzenbordüre, die ebenfalls in gelb gefertigt ist und dem Marcie das spezifische Äußere gibt. Die Träger sind unmittelbar am Ende des Spitzenrandes angenäht. Da ich mittlerweile bei Cleo eine 38E trage, ist mir aufgefallen, dass die Träger ab E-Körbchen breiter sind. Das verbessert das Tragegefühl. Nur mit der Trägerlänge von Cleo, die für mich grenzwertig ausfällt, hadere ich noch ein wenig. Körbchentiefe und –form geben eine natürliche runde Form, auch pusht der Cleo weitaus weniger nach vorn, als Melissa, Millie und Lily.


Die breite Spitze im Ton in Ton ist ein absoluter Hingucker, eigentlich zu schade, sie zu verstecken

Das Band ist wie bei allen Cleo BHs angenehm fest, die Bügel sind besser gedämpft, als beim Lucy, allerdings kann der Eindruck auch vom durchgehenden Band verursacht werden. Die Bügel sind angenehm bereit und lassen sich, da im Bügelschlauch noch Platz ist, wahlweise mehr zur Mitte oder zu den Achseln schieben. Je nachdem, ob man also zu Achselbrötchen neigt, kann man hier noch nachkorrigieren. Ich fand den hohen Steg sehr angenehm und habe die Bügel nicht weiter Richtung Achseln geschoben. Wichtig beim Marcie ist das richtige Anziehen, dann bleibt den ganzen Tag über alles dort, wo es hingehört. Den Shirt-Test hat die von mir gewählte Größe 38E mit absoluter Bravour überstanden. 


Bei dere schönen Form lässt sich unterm Shirt nichts mehr verstecken.

Die Form lässt sich natürlich nicht unter dem Shirt verbergen, aber mit einem Hemd über dem Shirt ist nichts mehr zu erkennen. Das heißt also, wir müssen auch in Bezug auf die formende Wirkung keine Zugeständnisse machen, wenn uns ein BH passt und gefällt.


Mit dem passenden Hemd sieht keiner mehr was
Naja von born vielleicht, wenn man es weiß

Sehr nett finde ich auch die kleine pinkfarbene Schleife zwischen den Cups, die mit einem kleinen Knopf gekrönt wird. Das verleiht dem Ganzen einen jugendlichen Stil.
schicke pinkfarbene Schleife mit gelbem Knopf

Da dieser Sommer doch durch heiße und schwüle Tage gekennzeichnet ist, hat der Marcie bei mir insbesondere in Punkt Tragekomfort sehr viele Pluspunkte gemacht. Die gazeartigen Körbchen sorgen dafür, dass auch nach vielen Stunden der Wärmeaustausch der Brust mit der Umwelt noch sehr gut funktioniert. Damit empfiehlt sich der Cleo Marcie absolut als Sommer-BH und das nicht nur wegen der unter Shirts wenig auffallenden Farbe. Ich könnte jetzt mein Loblied noch weiter fortsetzen, aber das hat der Marcie meiner Meinung nach nicht nötig. Bislang war er ja nur in den jeweiligen Saisonfarben erhältlich, offensichtlich ist er im Verkauf aber so erfolgreich, dass er ab nächstes Jahr auch in den Basic-farben schwarz und weiß angeboten wird. Ich glaube auch, dass Panache an der Passform gearbeitet hat, insofern kann man beim Marcie von einer Erfolgsgeschichte reden, die als Saisonmodell gestartet ist und nunmehr als Basic endet.


Seitenansicht, schöne runde Form

Mit seinem durchgehenden Band ist er auch viel angenehmer zu tragen, als der Cleo Lucy, der mein erster Cleo-BH überhaupt war, der aber mittlerweile nur noch sehr selten zum Einsatz kommt.

Den Cleo-Marcie gibt es in den Größen 28 bis 38 mit Cups von D bis J. Wer also einen sommertauglichen BH sucht, dem kann ich den Cleo Marcie sehr empfehlen.

Dann lasst Euch mal von der sommerlichen Hitze nicht unterkriegen. Von mir alles Gute und nicht vergessen, mit dem richtigen BH steht Euch auch bei 30 Grad nicht das Wasser bis zum Hals.

Alles Liebe

Euer BraBerliner