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Sonntag, 27. Juli 2014

Cleo Marcie Yellow und die Sommerhitze


Hallo Ihr Lieben,

die fürchterliche sommerliche Schwüle dieses Jahr nervt ziemlich. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber manchen Tag würde ich mich am Liebsten in eine Badewanne voller Eiswasser legen. Dazu kommt, dass ich jetzt wieder etwas öfter aufs Rennrad steigen muss, damit ich am 24.08. in Hamburg nicht so durchhänge.

Auf meinem To-do-Zettel stehen auch noch einige Reviews, die ich vor mich hinschiebe, aber es scheint mir nicht allein so zu gehen, in der Blogo-Sphäre ist derzeit nicht allzu viel los.
Ein Lichtblick im Sommer ist für mich der Marcie von Cleo, den es nun schon in der fünften Auflage in gelb oder neudeutsch yellow gibt. Bislang hatten mich ja die ersten Benotungen vom Marcie fern gehalten, aber wie es eben so kommt, bin ich nun auch Besitzer des Marcie und ich bin sogar sehr glücklich darüber. Generell wird ja zumindest bei den Busenfreundinnen der Marcie als universell kompatibel für die kleine Breitbrust empfohlen. Eigentlich hatte mich ja der Panache Porcelain Grace fasziniert und so war ich vor etwa drei Wochen wieder mal auf Achse, um jenen zu probieren. Wie es eben so ist, habe ich dann neben dem Porcelain auch den Jasmine floral, den Freya Patsy in ink, einen Elomi und Masquerade Ardour auf dem Testzettel gehabt, dazu wurde mir auch der Marcie in yellow zum Test empfohlen. Schließlich haben nicht alle das Glück wie ich, in unmittelbarer Nähe eine gute Dessous-Boutique mit exzellenter Beratung zu haben, wie ich. Vielen lieben Dank deshalb auch noch mal an Jenny von Doppel D für ihre Geduld mit mir.


Cleo Marcie yellow 38E

Ich bin natürlich mit dem Porcelain gestartet und der sah fürchterlich an mir aus. Der Marcie war dann Nummer zwei und saß wie aufgemalt. Dazu kommt, dass er in yellow wunderschön aussieht.

Aber, wie immer der Reihe nach. Fangen wir mit den Maßen an:

 

Angaben in cmMarcie 38E
MaterialPolyamid 77%
Polyester 15%
Elasthan 8%
Unterbrustband Länge: fest / locker 98 / 77
Unterbrustband Höhe: Achseln / Verschluss10 / 3
Bügellänge / Bügelbreite31 / 17
Steghöhe / Stegbreite unten / oben9 / 7 / 1
Körbchentiefe29
Trägerlänge / Trägerbreite35 / 2

 

Vom Aufbau her ist der Marcie der typische Cleo-Balconnette mit einem durchgehenden Band und der typischen Dreiteilung der Cups durch eine Senkrechtnaht im inneren Drittel und einer Quernaht. Die Cups sind gazeartig und damit sehr gut luftdurchlässig. Kleine aufgestickte Kreise ergeben ein hübsches Muster. Oberhalb der Quernaht ist eine breite Spitzenbordüre, die ebenfalls in gelb gefertigt ist und dem Marcie das spezifische Äußere gibt. Die Träger sind unmittelbar am Ende des Spitzenrandes angenäht. Da ich mittlerweile bei Cleo eine 38E trage, ist mir aufgefallen, dass die Träger ab E-Körbchen breiter sind. Das verbessert das Tragegefühl. Nur mit der Trägerlänge von Cleo, die für mich grenzwertig ausfällt, hadere ich noch ein wenig. Körbchentiefe und –form geben eine natürliche runde Form, auch pusht der Cleo weitaus weniger nach vorn, als Melissa, Millie und Lily.


Die breite Spitze im Ton in Ton ist ein absoluter Hingucker, eigentlich zu schade, sie zu verstecken

Das Band ist wie bei allen Cleo BHs angenehm fest, die Bügel sind besser gedämpft, als beim Lucy, allerdings kann der Eindruck auch vom durchgehenden Band verursacht werden. Die Bügel sind angenehm bereit und lassen sich, da im Bügelschlauch noch Platz ist, wahlweise mehr zur Mitte oder zu den Achseln schieben. Je nachdem, ob man also zu Achselbrötchen neigt, kann man hier noch nachkorrigieren. Ich fand den hohen Steg sehr angenehm und habe die Bügel nicht weiter Richtung Achseln geschoben. Wichtig beim Marcie ist das richtige Anziehen, dann bleibt den ganzen Tag über alles dort, wo es hingehört. Den Shirt-Test hat die von mir gewählte Größe 38E mit absoluter Bravour überstanden. 


Bei dere schönen Form lässt sich unterm Shirt nichts mehr verstecken.

Die Form lässt sich natürlich nicht unter dem Shirt verbergen, aber mit einem Hemd über dem Shirt ist nichts mehr zu erkennen. Das heißt also, wir müssen auch in Bezug auf die formende Wirkung keine Zugeständnisse machen, wenn uns ein BH passt und gefällt.


Mit dem passenden Hemd sieht keiner mehr was
Naja von born vielleicht, wenn man es weiß

Sehr nett finde ich auch die kleine pinkfarbene Schleife zwischen den Cups, die mit einem kleinen Knopf gekrönt wird. Das verleiht dem Ganzen einen jugendlichen Stil.
schicke pinkfarbene Schleife mit gelbem Knopf

Da dieser Sommer doch durch heiße und schwüle Tage gekennzeichnet ist, hat der Marcie bei mir insbesondere in Punkt Tragekomfort sehr viele Pluspunkte gemacht. Die gazeartigen Körbchen sorgen dafür, dass auch nach vielen Stunden der Wärmeaustausch der Brust mit der Umwelt noch sehr gut funktioniert. Damit empfiehlt sich der Cleo Marcie absolut als Sommer-BH und das nicht nur wegen der unter Shirts wenig auffallenden Farbe. Ich könnte jetzt mein Loblied noch weiter fortsetzen, aber das hat der Marcie meiner Meinung nach nicht nötig. Bislang war er ja nur in den jeweiligen Saisonfarben erhältlich, offensichtlich ist er im Verkauf aber so erfolgreich, dass er ab nächstes Jahr auch in den Basic-farben schwarz und weiß angeboten wird. Ich glaube auch, dass Panache an der Passform gearbeitet hat, insofern kann man beim Marcie von einer Erfolgsgeschichte reden, die als Saisonmodell gestartet ist und nunmehr als Basic endet.


Seitenansicht, schöne runde Form

Mit seinem durchgehenden Band ist er auch viel angenehmer zu tragen, als der Cleo Lucy, der mein erster Cleo-BH überhaupt war, der aber mittlerweile nur noch sehr selten zum Einsatz kommt.

Den Cleo-Marcie gibt es in den Größen 28 bis 38 mit Cups von D bis J. Wer also einen sommertauglichen BH sucht, dem kann ich den Cleo Marcie sehr empfehlen.

Dann lasst Euch mal von der sommerlichen Hitze nicht unterkriegen. Von mir alles Gute und nicht vergessen, mit dem richtigen BH steht Euch auch bei 30 Grad nicht das Wasser bis zum Hals.

Alles Liebe

Euer BraBerliner

Sonntag, 23. Februar 2014

Fit in den Frühling

Hallo Leute,

bis gestern war ich noch überzeugt, dass ich das ganze Jahr über eingeklemmt bleibe zwischen Winter und Frühling, seit heute bin ich sicher, dass die Jahreszeiten doch noch alle da sind. Wie ich darauf komme?

Naja, in den letzten Wochen war ich morgens auf meiner Laufstrecke immer allein unterwegs, die meisten Menschen schrecken dann doch zurück, wenn es draußen frostig ist und drehen sich lieber im Bett um, als sich die Laufklamotten überzuwerfen und vor dem Frühstück den Kreislauf anzuwerfen. Heute früh war ich nicht allein. Diverse Läuferinnen und Läufer (oder Joggerinnen und Jogger - mein Trainingsprogramm akzeptiert erst ab 10 km/h den Begriff Laufen- grrrr) bewegten sich - mal langsamer und mal schneller - schon durch die Stadt. Ich komme wahrscheinlich exotisch rüber, wenn ich meine Musik mitsinge (bestimmt strange :-) ), um damit meine Belastung zu überprüfen. Ist übrigens für die Fitnessbewertung recht sinnvoll, wenn die Stimme nur noch hackend dem Text folgt, sollte man eine Gehpause einlegen.

Wenn der Frühling kommt, dann heißt das natürlich auch, Frühlingsgarderobe. Komischerweise trägt man ja im Winter eher dunkle Farben, im Sommer helle. Warum eigentlich? Im dunklen Winter wären ein paar helle Farbkleckse eigentlich wesentlich angenehmer und im Sommer beneide ich eigentlich die Beduinen, die in ihren schwarzen Kaftanen der Hitze entgehen.
Womit wir beim Drunter sind. Ich habe mir jüngst wieder ein paar buntere Shorts (oder Trunks, wie die im Fachjargon heißen) zugelegt. So ziemlich viel in Pastellfarben (hellgrün, hellblau, etc.).
Beim BH könnte es ja auch wieder mal was Pastellenes sein, nach so viel grell bunt (Cleo) und schwarz (Panache, Freya) zuletzt. Haha, und ich bin auch schon fündig geworden.

Bei Panache gibt’s den gut passenden Andorra Plunge in "Tangerine" (ziemlich blutorangig), den Idina in blossom (für mich lachsfarben), dazu den Fern in blue floral und den Jasmine in animal print oder ivory floral (siehe unter Panache Spring 2014)

Bei Cleo gibt’s den Minnie in red-spot (ich liebe Spots) und blue/orange, dazu den Lily in aqua/pink und Darcy in yellow bird print (siehe unter Cleo Spring 2014).

Dazu mein Favorit: Masquerade Orla in coral.

Von Freya gibt’s den Patsy nach Ballet pink nun noch in fuchsia und auch interessant den Marvel in black und nude sowie den jüngst für mich entdeckten Faye in weiß und creme caramell (siehe unter Freyalingerie).

Jede Menge Reviews kann man schon bei verschiedenen Blogs einsehen. Ich denke, der Frühling kann nun kommen. Wer's weniger "mädchenhaft" mag, kann ja die Standardfarben wählen.

Euer Braberliner


PS: Nun hab ich doch glatt die Sport-BHs vergessen. Soviel zum Thema Fit.

An erster Stelle steht bei mir natürlich der Panache, im Frühjahr natürlich in cobalt oder coral.
Für die Freunde von Freya natürlich der Active (nun auch in rot) alternativ auch als Softcup, wer keine Bügel mag. Natürlich für die Shock Absorber Freunde der ultimate run in blau, oder wer mit weniger Halt klar kommt auch der Active classic, allerdings nur in weiß oder schwarz. Es gehen natürlich auch die klassischen Sport-Bustiers, aber beim Laufen? Auch von Change gibt es nun Farbe, nämlich den Sport Bra in hellblau. Da dürfte für jeden was dabei sein. 
Ich habe hoffentlich nichts vergessen ... Ach so, dann mal Sport frei!

Sonntag, 1. Dezember 2013

Review - Freya Patsy underwired Plunge

English below

Hi Leute,

noch etwa eine Woche bis zum ersten Jahrestag meines Blogs. Ich bin ziemlich stolz, ich habe durchgehalten. Es ist ja immer einfach, etwas anzufangen, aber es kommt auf das Stehvermögen an. Als Ausdauersportler weiß ich das ziemlich genau. Irgendwann kommt der innere Schweinehund und sagt, warum quälst Du Dich, es geht auch viel bequemer. Andererseits habe ich viel Spaß mit meinem Blog und die Nachfrage, ca. 4.000 Klicks pro Monat lässt mich glauben, auch andere lesen gern, was mir so einfällt.

Ich hatte vor längerer Zeit angekündigt, mal wieder ein Review zu einem Freya-BH zu machen. Es ist eigentlich schade, die Freya-Schnitte gefallen mir sehr gut, die Stoffe sind angenehm weich und die Bänder sind ebenfalls weich und gut verarbeitet. Aber irgendwie passen die Freya-BHs und meine Brust nicht zueinander. Einzig mit dem Deco strapless bin ich bisher klar gekommen. 





Von den Freya-Modellen gefällt mir am besten der Patsy. Ich bin ja erklärtermaßen Fan von Punkten und die Punkte des Patsy gefallen mir sehr gut. Den padded Halfcup habe ich schon getestet, aber die Bügel waren sowohl von der Breite als auch von der Länge nicht passgerecht. Dazu kommt, dass ich gepaddete BHs eigentlich nicht besonders mag. Das ist auch ein Grund, warum ich bislang vor allem die ungepaddeten Cleos für mich entdeckt habe.

                                       


Nach meinem positiven Erlebnis mit dem Andorra Plunge dachte ich mir, vielleicht mag ja der Patsy in der Plunge-Version eine gute Alternative sein. Das Ergebnis ist, nach meinem Empfinden, durchwachsen.

Die Farbe coral ist sehr schön, die weißen Punkte passen perfekt dazu. Die Verarbeitung ist, wie Freya üblich sehr gut, keine losen Fäden, alles solide vernäht. Das Band ist, wie immer, eher lose und ziemlich weit dehnbar. Das ist auf den hohen Anteil Elasthan (13 %) zurückzuführen. Allerdings sorgt das auch dafür, dass ich statt meiner üblichen 38DD auf die 36DD zurückgreifen musste. Da mir bekannt ist, dass die Freya-Körbchen etwas tiefer sind, passte die 36DD dennoch recht gut.


Zu den Maßen:

Material: 83% Polyester, 13% Elasthan, 4% Polyamid

Maße (nach Methode Busenfreundinnen):
  • Länge Unterbrustband fest / locker: 80 / 96 cm
  • Bügellänge / Bügelbreite: 25 / 16 cm
  • Körbchentiefe: 27 cm
  • Steghöhe / Stegbreite (unten/oben) 5 / 5 /1 cm
  • Trägerlänge / Trägerbreite: 46 / 1,5 cm
  • Seitenhöhe am Cup / am Verschluss: 8 / 4 cm
  • Verschluss: 3 x 2 Haken

Bügelbreite und –länge empfand ich als grenzwertig. Wie schon beim Halfcup könnten die Bügel unter den Achseln aber durchaus etwas weiter nach oben reichen. Die Brust wird von den Seiten leicht nach vorn geholt, aber weniger als bei den Cleo-Modellen angehoben, was ich persönlich als angenehm empfinde. Auch die Träger sind mit bis zu 46 cm deutlich länger als bei Cleo und Panache. Weniger schön finde ich, dass die Flügel mit maximal 5 cm unter den Achseln deutlich schmaler sind, als beim Andorra, dadurch geht etwas Halt verloren. Ansonsten ist der Komfort aber angenehm. Ich war mir nicht sicher, ob ich den BH behalten sollte, aber habe mich schließlich dafür entschieden.

Pluspunkte:
  • Farbton und Muster sowie die Schleife zwischen den Cups sind einfach und schick,
  • Trägerlänge mit 46 cm,
  • Ausgezeichnete Verarbeitung,
  • Elastischer Cuprand passt sich der Brust an
Minuspunkte:

  • Etwas schmale Seitenteile,
  • Hoher Elasthan-Anteil mit Gefahr des Ausleierns,
  • Bügel könnten etwas länger sein. 
Insgesamt finde ich den Patsy Plunge gut gelungen.

Viele Grüße, Braberliner

Dienstag, 8. Januar 2013

Vorstellung Freya / review Freya

English after the jump

Die Marke Freya gehört zur Eveden-Gruppe und produziert BHs mit Unterbrustbändern bis UK 38 (EU 85) und Körbchengrößen überwiegend bis G.

Ich möchte aus der umfangreichen Produktfamilie heute kurz den Freya Deco und den Freya Patsy vorstellen.

Der Freya Deco ist als Plunge-BH mit einem relativ niedrigen Steg und vorgeformten (moulded) Cups ausgeführt. Durch seine glatte Oberfläche kann er vor allem unter Shirts getragen werden, ohne dass er besonders auffällt. Vom Modell gibt es neben den Grundfarben schwarz, weiß und beige noch diverse farbliche Modelle, die unter der Bezeichnung Deco Honey verkauft werden. Ich habe den Deco in schwarz in der Größe 36DD (EU 80DD) probiert und leider ist er mit meiner Brust inkompatibel.
Quelle: bravissimo

Positiv sind das weiche und eher weite Unterbrustband, der weiche Stoff der Cups und die relativ langen Träger hervorzuheben. Die Cups fallen im Vergleich zu Panache größer aus, weshalb man eine Cupgröße kleiner wählen kann.

Für die Männerbrust ist der Deco möglicherweise weniger geeignet, da die Bügel relativ kurz und der Steg zu flach ist. Bei mir haben sich oberhalb des Stegs und in den Achseln nach den Busenfreundinnen sogenannte „Brötchen“ gebildet, das heißt der Steg drückte in die Brust und unter den Achseln waren die Bügel zur kurz, um die ganze Brust aufzunehmen.

Den Freya Patsy gibt es als Half-Cup in den Farben schwarz und limette und ab Frühjahr 2013 in blau. Er ist gepunktet und leicht gepaddet ausgeführt, am oberen Cuprand ist ein gestickter Abschluss, der aber nicht unter der Bekleidung auffällt. Auch hier gilt das für den Deco Gesagte, das heißt ein eher weites, weiches Unterbrustband und im Verhältnis zu Panache größere Körbchen und längere Träger. Der Steg beim Patsy ist höher, als beim Deco, die Bügel sind allerdings – wie bei fast allen Freya-BHs eher kurz. Den Patsy habe ich ebenfalls in der Größe 36DD (EU80DD) in der Farbe schwarz probiert. 


Quelle: Stanikomania.PL



Der BH ist sehr hübsch und angenehm auf der Haut, aber leider ebenfalls inkompatibel mit meiner Brust. Diesmal saß der Steg besser, aber unter den Achseln gab es wie beim Deco „Brötchen“. Wer dennoch probieren will, dem kann ich einen Versuch durchaus empfehlen, da der BH sehr angenehm weich und auch sehr hübsch ist.

Euer BraBerliner