Hallo liebe Leser,
wer in letzter Zeit hier unterwegs war, hat sicherlich neuen Beiträge vermisst. Zumal ich ja noch Reviews angekündigt hatte, die ich auch noch nachliefern werde.
Aber wie viele Dinge im Leben, gibt es auch mal Phasen, in denen andere Dinge anstehen. Ich hatte deshalb mal eine kleinere Pause eingelegt. Außerdem wollte ich mal wissen, wie die Besuchszahlen sich entwickeln, wenn nicht ständig neue Beiträge anstehen.
Versprochen, ich werde jetzt wieder einmal im Monat von mir hören lassen.
Für mich überraschen hat wohl Hunkemöller die Absicht einen Sport-BH für Männer auf den Markt zu bringen.
Hier der Link: Sport BH
Ich bin ja gespannt, wie sich da die Verkaufszahlen entwickeln, aber immerhin die erste Firma, die das Thema sachlich anerkennt.
Ich würde mich freuen, wenn das Nachahmer findet und vor allem, wenn das Angebot auch auf Alltagswäsche ausgedehnt wird. Wobei ich mich mit den "Normalmodellen" durchaus wohl fühle.
Soviel erstmal von mir und bis dann.
Euer BraBerliner
Viele Männer bekommen mit Mitte 40 einen Busen, manche bereits in der Jugend. Viele leiden darunter. Überall werden Operationen angeboten, aber es geht auch anders. Wenn man bereit dazu ist, einen Büstenhalter zu tragen. Schließlich machen es ja Millionen Frauen auch. Men over 40 often have boobs, someone has pain. They can have a surgery or wear a bra, million women do so.
Mittwoch, 29. März 2017
Sonntag, 18. Dezember 2016
Weihnachten droht wieder mit Konsumrausch
Hallo Ihr Lieben,
während ich so gemütlich am 4. Advent vor mich hinchille, wird mir eigentlich bewusst, wie schnell das Jahr wieder so um war. Das ist schon komisch, als Kind hat es immer ewig gedauert, die Zeit verging relativ langsam, insbesondere wenn man etwas neues entdecken wollte und der Termin dafür schon feststand.
Wenn man dann so im mittleren Alter ist, dann fehlt einem oft die Zeit für Dinge, die man gern macht. Im Alter, meint man, müsste eigentlich wieder alles langsam gehen, aber nein, die Jahre fliegen förmlich so dahin.
Was das mit dem Weihnachtskonsumrausch zu tun hat, werdet Ihr Euch fragen. Ganz einfach, wenn man sich mehr Zeit für die Dinge nehmen kann, die keinen Termin haben, dann nimmt man auch viele Dinge anders wahr, die man unter Volldampf gar nicht mehr bemerkt.
Es ist schon irre, wie wir das ganze zweite halbe Jahr vom Handel daran erinnert werden, ja bloß nicht Weihnachten zu vergessen. Das fängt an mit den ersten "Vorboten" in Form von Lebkuchen Ende August. Mittlerweile liegen ab September schon die ersten Christstollen im Supermarkt. Der Christstollen galt früher als besonders edles Weihnachtsbrot, da wurde alles reingetan, was man das ganze Jahr über nur spärlich verwenden konnte.
Rechtzeitig dann ab Anfang Oktober fangen die Glocken zu läuten an für den ganzen Elektronikramsch, den man ja unbedingt seinen Lieben rechtzeitig beschaffen müsste, denn ohne das ganze Spielzeud, das mit schon am Morgen überall in den Bahnen und Bussen begegnet würden wir wohl gar nicht mehr wissen, was wir tun sollen. Wie wär's mal mit richtiger Kommunikation? Wir sind mit Augen, Mund und Ohren zur Welt gekommen, um miteinander zu reden, uns zuzugesten, das Gespür für den oder die andere(n) wahrzunehmen. Heute schickt man sich wahrscheinlich schon MMS und SMS am selben Tisch.
Jetzt wird die letzte Runde eingeläutet, beginnend mit dem gedeckten Festtagstisch, der sich biegen wird, zum späteren Abend dann die passende Unterwäsche, die wir aber wahrscheinlich garnicht mehr anbekommen, weil wir uns so maßlos überfressen haben.
Ja und nicht zu vergessen das Feuerwerk, mit dem wir uns jedes Jahr gegenseitig belästigen, da löst sich das Geld in wahrstem Sinne in Rauch auf.
Pah, wie schön war doch Weihnachten, als wir nicht so im Überfluss gesessen haben und überlegen mussten, was wir uns schenken und wie wir die freien gemeinsamen Stunden für uns nutzen. Wärme kommt eben doch eher vom Miteinander umgehen, als vom gegenseitigen Überwerfen mit dem im Konsumrausch gesammelten Plunder. Dann läuft die Zeit bis zum nächsten Weihnachten auch wieder länger, weil die Vorfreude eben doch so eine geheime Sehnsucht ist.
Eine frohe Weihnacht mit viel Vorfreude wünscht Euch Euer
Braberliner
während ich so gemütlich am 4. Advent vor mich hinchille, wird mir eigentlich bewusst, wie schnell das Jahr wieder so um war. Das ist schon komisch, als Kind hat es immer ewig gedauert, die Zeit verging relativ langsam, insbesondere wenn man etwas neues entdecken wollte und der Termin dafür schon feststand.
Wenn man dann so im mittleren Alter ist, dann fehlt einem oft die Zeit für Dinge, die man gern macht. Im Alter, meint man, müsste eigentlich wieder alles langsam gehen, aber nein, die Jahre fliegen förmlich so dahin.
Was das mit dem Weihnachtskonsumrausch zu tun hat, werdet Ihr Euch fragen. Ganz einfach, wenn man sich mehr Zeit für die Dinge nehmen kann, die keinen Termin haben, dann nimmt man auch viele Dinge anders wahr, die man unter Volldampf gar nicht mehr bemerkt.
Es ist schon irre, wie wir das ganze zweite halbe Jahr vom Handel daran erinnert werden, ja bloß nicht Weihnachten zu vergessen. Das fängt an mit den ersten "Vorboten" in Form von Lebkuchen Ende August. Mittlerweile liegen ab September schon die ersten Christstollen im Supermarkt. Der Christstollen galt früher als besonders edles Weihnachtsbrot, da wurde alles reingetan, was man das ganze Jahr über nur spärlich verwenden konnte.
Rechtzeitig dann ab Anfang Oktober fangen die Glocken zu läuten an für den ganzen Elektronikramsch, den man ja unbedingt seinen Lieben rechtzeitig beschaffen müsste, denn ohne das ganze Spielzeud, das mit schon am Morgen überall in den Bahnen und Bussen begegnet würden wir wohl gar nicht mehr wissen, was wir tun sollen. Wie wär's mal mit richtiger Kommunikation? Wir sind mit Augen, Mund und Ohren zur Welt gekommen, um miteinander zu reden, uns zuzugesten, das Gespür für den oder die andere(n) wahrzunehmen. Heute schickt man sich wahrscheinlich schon MMS und SMS am selben Tisch.
Jetzt wird die letzte Runde eingeläutet, beginnend mit dem gedeckten Festtagstisch, der sich biegen wird, zum späteren Abend dann die passende Unterwäsche, die wir aber wahrscheinlich garnicht mehr anbekommen, weil wir uns so maßlos überfressen haben.
Ja und nicht zu vergessen das Feuerwerk, mit dem wir uns jedes Jahr gegenseitig belästigen, da löst sich das Geld in wahrstem Sinne in Rauch auf.
Pah, wie schön war doch Weihnachten, als wir nicht so im Überfluss gesessen haben und überlegen mussten, was wir uns schenken und wie wir die freien gemeinsamen Stunden für uns nutzen. Wärme kommt eben doch eher vom Miteinander umgehen, als vom gegenseitigen Überwerfen mit dem im Konsumrausch gesammelten Plunder. Dann läuft die Zeit bis zum nächsten Weihnachten auch wieder länger, weil die Vorfreude eben doch so eine geheime Sehnsucht ist.
Eine frohe Weihnacht mit viel Vorfreude wünscht Euch Euer
Braberliner
Sonntag, 16. Oktober 2016
Longline BHs – Freya Daydreamer
Hallo Leute,
nach längerer Pause anbei heute wieder ein Testbericht.
Longline – BHs gelten allgemein als langweilig und unbequem.
Ist natürlich Unsinn, fast jedes Label hat heute schicke und bequeme Longlines
im Angebot, die einen leichten Touch zur Corsage haben, wahlweise unifarben
oder mit bunten Motiven. Ich hatte bislang nur einen Longline (von Pour Moir?)
getestet, der aber vom Schnitt her nicht meins war, dazu kamen die zu kleinen
Cups. Danach habe ich es eine Weile gelassen. Mir waren, ehrlich gesagt, die
meisten zu sehr in Richtung Corsage und damit zu „feminin“ geschnitten, wenn
man das bei BHs überhaupt sagen kann. Dann habe ich den Daydreamer gesehen, den
ich sowohl vom Schnitt her, als auch vom Muster her sehr interessant gefunden
habe und ich dachte, ich probiere mal. Dazu kam, dass dieser Longline von Freya
kommt. Bislang habe ich mit Freya, mit einer Ausnahme, eher weniger gute
Erfahrungen bezüglich Kompatibilität mit meiner Brust gehabt, vielleicht klappt
es ja mit einem Longline-BH.
Nach einem ersten Test, mit unschlüssigem Resümee und
mehrfachem Tragen bin ich jetzt soweit, eine klare Empfehlung auszusprechen. Im
Laufe der Jahre und nach vielen Tests bin ich in der Einschätzung vorsichtiger
geworden. Einige BHs, die mir beim ersten Versuch super gefielen, sind in
meiner täglichen Garderobe seltener enthalten, andere, die ich anfangs eher
vorsichtig beurteilt habe, sind zum first runner aufgestiegen. Sämtliche
Bewertungen sind subjektiv, so dass die ersten Bewertungen immer emotional auch
durch die Optik auf das „Tragegefühl“ durchschlagen. Die richtige Empfehlung
kommt erst nach einem langen Tag und nach mehrmaligem Tragen zustande. Das ist
auch ein Grund, warum ich jetzt erst nach längerer Zeit entsprechende Berichte
schreiben werde.
Aber zum Daydreamer. Der BH, der durchaus auch in die Rubrik
Corsage gebucht werden kann – allerdings lassen sich die Träger nicht entfernen
und der übliche Push-Effekt entfällt, ist ein mit 6 Häkchen im Rücken zu schließender
Full-Cup-BH im leichten Balcony-Style.
Das Band ist rundum breit und unter den Cups etwa 3 cm
breit, es trägt sich sehr bequem ohne Einschneiden und stützt sehr unauffällig.
Überhaupt ist der BH sehr angenehm zu tragen, vermutlich ist die
Materialmischung mit geringem Lycraanteil (6%) und die leichte Fütterung der
Cups ein entscheidender Grund dafür. Etwas nervig, wenn man in Eile ist, ist
das Schließen der 6 Haken, aber daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt.
Technische Daten:
|
Angaben in
cm
|
Freya
Daydreamer Longline 38E
|
|
Material
|
Nylon 55 %
Polyester
35 %
Lycra 9 %
|
|
Unterbrustband
Länge: fest / locker
|
99 / 82
|
|
Unterbrustband
Höhe: Achseln / Verschluss
|
13,5 / 10,5
|
|
Bügellänge
/ Bügelbreite
|
33 / 18
|
|
Steghöhe /
Stegbreite unten / oben
|
13,5 / 9 /
1
|
|
Körbchentiefe
|
28
|
|
Trägerlänge
/ Trägerbreite
|
44 / 1,8
|
Schnittform:
Die Träger sind weniger weit außen angebracht, als beim
Balconnette. Der BH hat auch keine Quernaht, aber zwei kräftige Senkrechtnähte,
die auch durch die Bekleidung drücken, verleihen den leicht gefütterten
Körbchen Stabilität und formen sehr natürlich ohne übermäßig anzuheben. Bei der
Zuordnung bin ich deshalb eher unsicher. Vermutlich geht das Ganze als Full-Cup
durch, da auch die Träger ja eher mittig als seitlich liegen.
| Freya Daydreamer - der Name trifft 100% zu, eigentlich zu schade zum Verstecken |
Passform und Tragekomfort:
Der BH sitzt wie eine zweite Haut. Ich war anfangs wegen des
breiten Bandes unter den Cups skeptisch, ob es sich beim Sitzen einrollt, aber
es blieb den ganzen Tag, wo es hingehört. Der Stoff ist sehr angenehm zur Haut,
die Bügel drücken nicht und die Träger bleiben an Ort und Stelle. Insgesamt
superbequem.
| 6 Haken als Verschluss, superbequem beim Tragen, lange Träger |
Design:
Der Name Daydreamer passt perfekt zu diesem BH. In hellem Champagnerton
mit einem fantasievollen Blütenmuster, das über den ganzen BH geht, kleine
bunte Punkte auf den Trägern und drei zitronengelben Knöpfen zwischen den Cups
fühlt man sich als Teil einer Blumenwiese. Man spürt ein inneres Verlangen,
diesen schicken BH nicht vor den Blicken zu verstecken.
| florales Muster rundum - stützt mit Komfort |
Sichtbarkeit:
Die beiden Senkrechtnähte drücken durch den Stoffe,
ansonsten ist nichts zu sehen, kein aufdringliches Pushen, die Brust bleibt,
angenehm gestützt und leicht rund geformt, an Ort und Stelle.
| unübersehbar - die Senkrechtnähte |
| von der Seite eher unauffälliges, natürliches Profil |
Fazit:
Von wegen Longline gleich langweilig. Dieser BH ist
spannend, bequem und ein echter Hingucker. Verarbeitung, Passform, Design und
Komfort bekommen die volle Punktzahl. Weiter so Freya.
Über Eure Kommentare freue ich mich wie immer.
Bis dahin alles Gute
Euer BraBerliner
Sonntag, 31. Juli 2016
Review - Curvy Kate Ritzy
Hallo Ihr Lieben,
ich hatte schon vor einer Weile diesen Review angekündigt.
Nachdem ich zuletzt doch recht beruflich im Stress war, hatte ich entsprechend
wenig Zeit und Lust, in der verbliebenen Zeit zu posten. Dazu kam, dass ich
nach meinem Unfall letztes Jahr einigen Trainingsrückstand aufzuholen hatte.
Aber nun habe ich meinen inneren Schweinehund besiegt und will kurz einen
Überblick zum Curvy Kate Ritzy geben, den ich nun schon eine Weile in meinem
Bestand habe und mit dem ich bislang überwiegend gute Erfahrungen gemacht habe.
Ich habe ja eigentlich kein besonderes Faible für gepaddete
BHs, weil diese doch ziemlich stark formen und mein Busen doch ziemlich eigenwillig
ist. Was man aber von gepaddeten BHs immer fälschlicherweise behauptet oder
vermutet, ist nicht unbedingt richtig. So ist allgegenwärtig, durch das Padding
würde die Brust besonders gepusht und hervorgehoben, was ich allerdings nicht
bestätigen kann. Ich hatte ja vor einiger Zeit das Thema bei meiner Passformbetrachtung
untersucht und festgestellt, dass viele gepaddete BHs kaum pushen, andererseits
durch die dickere Stoffschicht sogar eine gewisse Unsichtbarkeit hervorgerufen
wird. Darüber hinaus drücken die zusätzlichen Stoffschichten den Busen sogar
stärker an den Körper. Sofern als Halfcup ausgeführt, entsteht so das „Dirndl-Profil“,
was bei tieferen Ausschnitten dann das kräftige Dekolletee hervorruft. Aber der Busen wird eben nur hervorgehoben, wenn
der Ausschnitt tief genug ist, um das Dekolletee auch zu zeigen.
| Curvy Kate Ritzy 38E Dekolletee - wenn man will |
Da ich generell gute Erfahrungen mit den Schnitten von Curvy
Kate habe und insbesondere in der Übergangszeit, wenn dann doch die Stoffe der
Oberbekleidung etwas dünner werden, ein gepaddeter BH sowohl in Bezug auf Wärme
als auch in Bezug auf wenig Sichtbarkeit gute Dienste erweisen kann, wollte ich
einen Versuch wagen und wurde nicht enttäuscht. Anders als der Tease, der stark
vintage-angehaucht ist und mit dem kräftigen Muster deutlich durch dünnere Stoffe durchdrückt, ist Ritzy mit
seinem dezenten aber spannenden Streifenmuster deutlich weniger sichtbar. Das
Uplift, dass der BH erzeugt, istim Vergleich zu anderen Marken deutlich dezenter.
Lediglich Senkrechtnaht und Spitzenborte am Cuprand sind unter engen Shirts zu
erkennen. Falls Dekolletee gewünscht ist, kann das mit einem tieferen
Ausschnitt sichtbar gemacht werden.
Technische Daten:
|
Angaben in
cm
|
Ritzy 38E
|
|
Material
|
Nylon 64 %
Polyester
27 %
Elasthan 9
%
|
|
Unterbrustband
Länge: fest / locker
|
98 / 78
|
|
Unterbrustband
Höhe: Achseln / Verschluss
|
10 / 5
|
|
Bügellänge
/ Bügelbreite
|
31 / 16
|
|
Steghöhe /
Stegbreite unten / oben
|
9 / 7 / 1
|
|
Körbchentiefe
|
27
|
|
Trägerlänge
/ Trägerbreite
|
40 / 1,8
|
Schnittform:
Der BH ist als gepaddeter Halfcup im Balconnette-Stil
ausgeführt. Charakteristisch die Quernaht und eine Senkrechtnaht in
Körbchenmitte, dazu ein verstärkendes Seitenstäbchen und Außenträger. Ein hoher
recht breiter Steg und ein breites mit 3 Haken in drei Positionen im Rücken
verschließbar rundet das Bild ab. Der
breite Spitzenabschluss am Obercup der leicht gefütterten festen Körbchen sowie elasthanhaltige
Seitenteile sorgen für festen Halt. Die Träger sind, wie immer ausreichen lang
und theoretisch auf kompletter Länge verstellbar.
| Profil eher unspektakulär |
Passform und Tragekomfort:
Der oben offene Schnitt am Obercup sorgt für genügend
Toleranz, die Körbchen sind eher knapp. Die Bügel sind fest und die Länge ist
zwar beachtlich, aber ein geringes Spiel am äußeren Ende verhindert ein Drücken
in die Achseln. Anhand meiner eigenen Brustbeschaffenheit würde ich den BH als
breitbrustgeeignet einstufen. Das Band ist fest, aber da es in Ruhelage etwas
länger ist, ebenfalls angenehm, ohne zu drücken. Ich persönlich finde den BH
als sehr angenehm.
Der BH formt erstaunlicherweise diskret und natürlich. Die
Brust wird kräftig angehoben und zentriert, doch die offene Schnittform hält
den Push-up-Effekt in Grenzen. Dennoch ist ein formender Effekt nicht zu
übersehen.
| Dreier - Hakenverschluss |
Design:
Das Design ist einfach und dennoch raffiniert. Die Streifen
im Cup, die breite Spitzenborte am Obercup, die Spitze am Verschluss und die
Schleife mit Applikation zwischen den Cups geben dem BH einen gewissen modernen
Reiz.
Wer Dekolletee zeigen will, kann das mit dem BH und einem
entsprechenden ausgeschnittenen Shirt. Die Senkrechtnaht ist deutlich zu
erkennen, weniger der Spitzenabschluss. Insgesamt ist jedoch die formende
Wirkung eher als diskret anzusehen
| Senkrechtnaht drückt durch |
| Profil eher unauffällig |
Fazit:
Curvy Kate Ritzy ist ein superbequemer BH mit Potential zum
Vintage-Stil. Der BH erzeugt ein ordentliches Uplift und präsentiert ein nettes
Dekolletee, wenn man es will. Insgesamt erhält er von mir die volle Anzahl an
Komfort- und Spaßpunkten. Die Verarbeitung ist solide, der Preis angemessen.
Über Euere Kommentare freue ich mich wie immer.
Meine Bra-Garderobe hat wieder Zuwachs bekommen. Ein
Longline (Freya Daydreamer), ein richtig guter Strapless (Fauve Rosa) und ein
Vintage (Scantilly Feline Leopard) stehen demnächst zum Review an.
Eine Gute Zeit wünscht
Euer BraBerliner
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