Posts mit dem Label Half-Cup BH werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Half-Cup BH werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 16. April 2017

Scantilly – die Vintage-Marke von Curvy Kate

Hallo Ihr Lieben,

wie vor kurzem versprochen, will ich regelmäßig ein Review zu diversen BHs erstellen, die gegebenenfalls auch für Euch in Frage kommen. Natürlich kann auch die weibliche Leserschaft hier schauen, schließlich ist es ja egal, ob der Busen, der vom BH unterstützt werden soll, weiblich oder männlich ist.

Ich hatte schon vor längerer Zeit gepostet, dass ich die Vintage-Marke von Curvy Kate – Scantilly – recht interessant finde. Zwar ist die Konstruktion der BHs eher so aufgebaut, dass die den Busen gekonnt in Szene setzt, aber unter dem Hemd oder Shirt ist es eigentlich egal, ob ein Dekolletee geformt wird oder nicht. Lasst Euch also nicht von den Shirtaufnahmen im Beitrag täuschen. Das Shirt ist weit ausgeschnitten und sehr körpernah, da fällt jeder Busen auf. Letztlich soll das Shirt ja nur dazu dienen, die Silhouette zu beurteilen.

Formeffekt grenzwertig

schönes Dekolletee


Aber zur Marke selbst. Unter dem Namen Scantilly hat Curvy Kate vor etwa zwei Jahren, voll im Trend, diverse Unterwäsche am Markt platziert, die für „größere“ Oberweiten erotische Ausstrahlung im Vintage-Stil bieten soll. Die BHs sind stark pushend und zentrieren demnach den Busen stark nach vorn. Zum Teil wird das durch zusätzliche, das Band unterstützende formende Elemente erreicht. Die Marke bietet im etwas höheren Preissegment damit gelungene und qualitativ hochwertige Dessous an, die es mit anderen Vintage-Marken aufnehmen kann. Neben den bekannten britischen Online-Shops führt auch Lace die Marke und auch bei Doppel-D kann man Unterwäsche von Scantilly kaufen.

Ich habe den BH „Feline Leopard“, der wie der Name verrät, das klassische Leopardenmuster aufweist, getestet. Dieser ist vom Aufbau eher weniger pushend, als zum Beispiel die Exemplare von „Invitation“, „Peek a Boo“ oder „All wrapped up“. Um allerdings den pushenden Effekt zu erreichen, habe ich diesmal zum etwas engeren 36er-Band bei meiner normalen Cup-Größe E gegriffen und ich fand den Effekt schon erstaunlich. Allerdings ist, wenn der BH insgesamt auch sehr bequem ist, der formende Effekt schon grenzwertig.

Allen Mädels die mitlesen, kann ich den BH wärmstens zum Dirndl empfehlen, da er ein sehr schönes Dekolletee formt.

Zu den technischen Daten:

Angaben in cm
Feline Leopard 36E
Material
Polyamid 53 %
Baumwolle 36 %
Elasthan 11 %

UBB Länge: fest / locker
96 / 77
UBB Höhe: Achseln / Verschluss
9,5 / 2,5
Bügellänge / Bügelbreite
28  / 15
Steghöhe / -breite unten / oben
9 / 7 / 1,2
Körbchentiefe
25
Trägerlänge / Trägerbreite
44 / 1,5

Schnittform:

Der BH ist ein gepaddeter Balconette. Eine Quernaht ist nicht vorhanden, dafür zwei Senkrechtnähte und ein fester Cupabschluss, der einen soliden Halfcup ergibt. Zwischen Außenträger und Bügelabschluss befindet wich ein dehnbarer Cupoberrand, der dazu führt, dass die Brust ohne Einschneiden sanft in das Körbchen befördert und zentriert wird.



Der Steg ist durchschnittlich hoch, leider im Rücken bei den kleineren Cups nur mit zwei Häkchen zu schließen. Die Körbchen selbst sind leicht dehnbar und stabil. Die Träger sind, wie immer ausreichend lang und theoretisch auf kompletter Länge verstellbar.



Passform und Tragekomfort:

Der oben offene Schnitt am Obercup sorgt für genügend Toleranz, die Körbchen sind ziemlich knapp. Die Bügel sind fest und die Länge ist zwar beachtlich, aber ein geringes Spiel am äußeren Ende verhindert ein Drücken in die Achseln. Grundsätzlich würde ich den BH als breitbrustgeeignet einstufen. Das Band ist weniger fest, der dehnbare Cupoberrand führt dazu, dass der BH, trotz des engeren Bandes ausgezeichnet sitzt und sehr bequem ist. Ich persönlich finde den BH als sehr angenehm.



Der BH formt ein kräftiges Dekolletee. Die Brust wird stark angehoben und zentriert, der Push-up-Effekt ist erheblich. Zumindest bei mir war die Grenze zum Überquellen am Cupoberrand (sogenannte Quadra-Boobs) erreicht.

Design:

Das Design gefällt mir sehr gut. Das feline Dekor im Cup, die breite Spitzenborte am Unterbrustband, die Schleife mit Applikation zwischen den Cups und das Mesh-Gewebe der Seitenteile geben tatsächlich einen gewissen Vintage-touch mit erotischer Ausstrahlung.

Sichtbarkeit:

Wer Dekolletee zeigen will, kann das mit dem BH und einem entsprechenden ausgeschnittenen Shirt. Unter einem Dirndl dürfte dieser BH ganze Arbeit leisten. Was mich dabei beeindruckt ist, dass trotz bewusst knapp gewählter Grüße nichts einschneidet oder drückt.



Fazit:

Bereits der „Feline Leopard Padded“ von Scantilly kommt mit großartigem Dekolletee, gutem Tragekomfort und gewissem Vintage-Potential daher. Vermutlich wird das bei „Peek a Boo“, „all wrapped up“ und „Invitation“ noch deutlicher der Fall sein. Breitbrustgeeignet ist der BH auf alle Fälle und auch wenn ich eigentlich nicht dazu neige, zu viel Dekolletee zu zeigen, kann ich ein gewisses Verlangen, die drei anderen zu testen, nicht ganz unterdrücken. Vielleicht mache ich es ja irgendwann demnächst doch und berichte dann wieder hier.

Über Eure Kommentare freue ich mich wie immer.

Ein schönes Osterfest im Kreis Eurer Lieben wünscht


Euer BraBerliner

Sonntag, 31. Juli 2016

Review - Curvy Kate Ritzy

Hallo Ihr Lieben,

ich hatte schon vor einer Weile diesen Review angekündigt. Nachdem ich zuletzt doch recht beruflich im Stress war, hatte ich entsprechend wenig Zeit und Lust, in der verbliebenen Zeit zu posten. Dazu kam, dass ich nach meinem Unfall letztes Jahr einigen Trainingsrückstand aufzuholen hatte. Aber nun habe ich meinen inneren Schweinehund besiegt und will kurz einen Überblick zum Curvy Kate Ritzy geben, den ich nun schon eine Weile in meinem Bestand habe und mit dem ich bislang überwiegend gute Erfahrungen gemacht habe.

Ich habe ja eigentlich kein besonderes Faible für gepaddete BHs, weil diese doch ziemlich stark formen und mein Busen doch ziemlich eigenwillig ist. Was man aber von gepaddeten BHs immer fälschlicherweise behauptet oder vermutet, ist nicht unbedingt richtig. So ist allgegenwärtig, durch das Padding würde die Brust besonders gepusht und hervorgehoben, was ich allerdings nicht bestätigen kann. Ich hatte ja vor einiger Zeit das Thema bei meiner Passformbetrachtung untersucht und festgestellt, dass viele gepaddete BHs kaum pushen, andererseits durch die dickere Stoffschicht sogar eine gewisse Unsichtbarkeit hervorgerufen wird. Darüber hinaus drücken die zusätzlichen Stoffschichten den Busen sogar stärker an den Körper. Sofern als Halfcup ausgeführt, entsteht so das „Dirndl-Profil“, was bei tieferen Ausschnitten dann das kräftige Dekolletee hervorruft.  Aber der Busen wird eben nur hervorgehoben, wenn der Ausschnitt tief genug ist, um das Dekolletee auch zu zeigen.

Curvy Kate Ritzy 38E
Dekolletee - wenn man will
Da ich generell gute Erfahrungen mit den Schnitten von Curvy Kate habe und insbesondere in der Übergangszeit, wenn dann doch die Stoffe der Oberbekleidung etwas dünner werden, ein gepaddeter BH sowohl in Bezug auf Wärme als auch in Bezug auf wenig Sichtbarkeit gute Dienste erweisen kann, wollte ich einen Versuch wagen und wurde nicht enttäuscht. Anders als der Tease, der stark vintage-angehaucht ist und mit dem kräftigen Muster deutlich durch  dünnere Stoffe durchdrückt, ist Ritzy mit seinem dezenten aber spannenden Streifenmuster deutlich weniger sichtbar. Das Uplift, dass der BH erzeugt, istim Vergleich zu anderen Marken deutlich dezenter. Lediglich Senkrechtnaht und Spitzenborte am Cuprand sind unter engen Shirts zu erkennen. Falls Dekolletee gewünscht ist, kann das mit einem tieferen Ausschnitt sichtbar gemacht werden.

Technische Daten:

Angaben in cm
Ritzy 38E
Material
Nylon 64 %
Polyester 27 %
Elasthan 9 %

Unterbrustband Länge: fest / locker
98 / 78
Unterbrustband Höhe: Achseln / Verschluss
10 / 5
Bügellänge / Bügelbreite
31  / 16
Steghöhe / Stegbreite unten / oben
9 / 7 / 1
Körbchentiefe
27
Trägerlänge / Trägerbreite
40 / 1,8

Schnittform:

Der BH ist als gepaddeter Halfcup im Balconnette-Stil ausgeführt. Charakteristisch die Quernaht und eine Senkrechtnaht in Körbchenmitte, dazu ein verstärkendes Seitenstäbchen und Außenträger. Ein hoher recht breiter Steg und ein breites mit 3 Haken in drei Positionen im Rücken verschließbar rundet das Bild ab.  Der breite Spitzenabschluss am Obercup der leicht gefütterten  festen Körbchen sowie elasthanhaltige Seitenteile sorgen für festen Halt. Die Träger sind, wie immer ausreichen lang und theoretisch auf kompletter Länge verstellbar.

Profil eher unspektakulär

Passform und Tragekomfort:

Der oben offene Schnitt am Obercup sorgt für genügend Toleranz, die Körbchen sind eher knapp. Die Bügel sind fest und die Länge ist zwar beachtlich, aber ein geringes Spiel am äußeren Ende verhindert ein Drücken in die Achseln. Anhand meiner eigenen Brustbeschaffenheit würde ich den BH als breitbrustgeeignet einstufen. Das Band ist fest, aber da es in Ruhelage etwas länger ist, ebenfalls angenehm, ohne zu drücken. Ich persönlich finde den BH als sehr angenehm.
Der BH formt erstaunlicherweise diskret und natürlich. Die Brust wird kräftig angehoben und zentriert, doch die offene Schnittform hält den Push-up-Effekt in Grenzen. Dennoch ist ein formender Effekt nicht zu übersehen.

Dreier - Hakenverschluss


Design:

Das Design ist einfach und dennoch raffiniert. Die Streifen im Cup, die breite Spitzenborte am Obercup, die Spitze am Verschluss und die Schleife mit Applikation zwischen den Cups geben dem BH einen gewissen modernen Reiz.

Sichtbarkeit:

Wer Dekolletee zeigen will, kann das mit dem BH und einem entsprechenden ausgeschnittenen Shirt. Die Senkrechtnaht ist deutlich zu erkennen, weniger der Spitzenabschluss. Insgesamt ist jedoch die formende Wirkung eher als diskret anzusehen

Senkrechtnaht drückt durch
Profil eher unauffällig

Fazit:

Curvy Kate Ritzy ist ein superbequemer BH mit Potential zum Vintage-Stil. Der BH erzeugt ein ordentliches Uplift und präsentiert ein nettes Dekolletee, wenn man es will. Insgesamt erhält er von mir die volle Anzahl an Komfort- und Spaßpunkten. Die Verarbeitung ist solide, der Preis angemessen.

Über Euere Kommentare freue ich mich wie immer.

Meine Bra-Garderobe hat wieder Zuwachs bekommen. Ein Longline (Freya Daydreamer), ein richtig guter Strapless (Fauve Rosa) und ein Vintage (Scantilly Feline Leopard) stehen demnächst zum Review an.

Eine Gute Zeit wünscht

Euer BraBerliner


Samstag, 9. Januar 2016

BH-Suche – auf die Passform kommt es an

Hallo allerseits,

ich hoffe, Ihr seid gesund und munter ins neue Jahr gerutscht. Nachdem hier die erste Kältewelle durchgerutscht ist, hat das übliche Schmuddelwetter nur einen Tag angehalten und heute herrscht hier Sonnenschein und klare Luft. Eigentlich sollte ich etwas spazieren gehen, aber ich schreibe vor meinem sonnabendlichen Training auf der Rolle lieber einen neuen Post.

Wenn man die Werbung der großen Hersteller ernst nimmt, ist die BH-Suche ein rein anlassgebundenes Unterfangen. Ausgewählt wird nicht nach der Passform sondern danach, zu welchem Anlass man welche Garderobe trägt. Ich denke aber, auch wenn die Garderobe eine gewisse Rolle spielt, sollte der Passform die entscheidende Rolle zukommen.

In Bezug auf die Garderobe müssen wir als Männer ohnehin weniger Acht geben, da wir selten ausgeschnittene Oberteile tragen und auch eher nicht dazu neigen, ein Dekolleté zu zeigen. Insofern können wir uns vollkommen auf die richtige Passform konzentrieren.
Für einen guten, passenden BH ist die Schnittform und die Konstruktion entscheidend. Die Größe allein kann nur als Orientierung dienen. Dabei sind:

  1. Die Schnittform,
  2. Die Form und Breite der Bügel,
  3. Die Bügellänge,
  4. Die Trägerbefestigung,
  5. Die Tiefe der Cups und
  6. Die Ausführung der Cups

entscheidend, ob der BH wirklich richtig sitzt.

Schnittform

Schnittformen sind von Hersteller zu Hersteller sehr unterschiedlich benannt, im allgemeinen Sprachgebrauch können Voll-Cup und Semi-cup bei der  Ausgestaltung, Balconette und Plunge bei der Höhe des Stegs  und gepaddet oder ungepaddet bei der Ausgestaltung der Cups unterschieden werden. Auch wenn diese sehr grobe Einteilung vielen Brafitterinnen wahrscheinlich den Schweiß auf die Stirn treiben sollte, möchte ich diese grobe Einteilung hier genauer betrachten.

Voll-Cup-BHs sind in aller Regel entweder mit Schalen, Pads oder ohne beides ausgestaltet. In aller Regel sind die Träger mittig am Cup angebracht. Dadurch wird das oft lästige Rutschen der Träger vermieden. Bei ungepaddeten Voll-Cups kann sich je nach Brustform allerdings entweder ein leichter Faltenwurf im Obercup bilden, der sich oft durch die richtige Einstellung der Trägerlänge korrigieren lässt. Voll-Cups-BHs eignen sich insbesondere bei weicheren Brüsten mit viel Volumen im oberen Teil. Viele Männer haben deshalb Probleme mit dieser Schnittform.

Fantasie Esme - typische Voll-Cup
Semi-Cups, darunter insbesondere Half-Cups haben meistens Außenträger und einen offen oberen Cupabschluss. Dadurch eignen sie sich besonders für festere Brustgewebe mit flächiger Verteilung oder mehr Volumen im unteren Teil. Nach meiner Erfahrung sind das die am meisten für Männer geeigneten Schnittformen.
Panache Sienna - Half-Cup 
Bei den Half-Cups sind insbesondere die Plunge-Form, die mit niedrigem Steg meistens eine schräge Quernaht und bis zu zwei Senkrechtnähte oder in der Schalenform ohne Nähte ausgeführt sind und die Balconettes, die eine Quernaht und ein oder zwei Senkrechtnähte haben (mit oder ohne Padding) die am besten geeigneten BHs für Männer. Allerdings sind beide Schnittformen stärker formend als Vol-Cups, da das Brustgewebe oft von den Seiten nach vorn oben gedrückt wird, bei den Plunges insbesondere zur Mitte hin. Plunges besitzen den Vorteil, dass der niedrige Steg weniger auf das Brustbein drückt und bei enger zusammenstehenden Brüsten nicht auf das Gewebe drückt. Die Brüste werden zusammengedrückt und deshalb sind diese BHs als Push-up mit zusätzlichen Einlagen auch beliebt unter Kleidern und Oberteilen mit v-förmigem tieferem Ausschnitt. Balconettes hingegen heben die Brust stärker an. Insbesondere meine Cleo-BHs bringen die Brust weit nach vorn und oben. Balconettes sind deshalb auch oft unter dem Namen „Dirndl-BH“ bekannt und bei breitem Ausschnitt beliebt.

Plunge-BH - Curvy Kate Roxie
Bügelbreite und Bügelform

Die meisten Bügel sind halbkreisförmig ausgeführt, teilweise gibt es auch Bügel mit ovaler Form. Insbesondere der Bügelbreite kommt eine wichtige Bedeutung zu. Für die Männerbrust sind überwiegend breitere Bügel zu empfehlen, da die Brust meistens großflächig verteilt und der Brustkorb breit ist. Breite Bügel verhindern, dass der Cup auf der Brust aufliegt. Gerade das ist aber für einen passenden BH, der sich angenehm trägt, entscheidend. Ich persönlich empfehle möglichst breite Bügel, diese sollen möglichst in der Mitte der Achselhöhle am Körper anliegen. Auch ovale Bügelformen, wie sie oftmals in Plunge-BHs verarbeitet sind, sind dabei geeignet.

Cleo Minni - Bügel in Achselmitte
Bügellänge

BHs mit hohen Cups haben oftmals sehr lange Bügel. Die Folge kann sein, dass entweder die untere Cuphälfte Falten wirft oder der Bügel in die Achsel piekt. Ich habe diese Erfahrung unter anderem mit dem Rebecca von Fantasie und dem Panache Porcelain und Ardour (vorher Masquerade) gemacht. Eigentlich schade, weil ich diese BHs als insgesamt sehr schön empfinde.

perfekte Bügellänge - hier Tutti Rouge Liliana
Trägerbefestigung

Grundsätzlich werden Mittel- und Außenträger-BHs unterschieden. Die Schnittformen habe ich oben bereits benannt. Mittelträger-BHs haben den Vorteil, dass die Träger eigentlich nie rutschen. Bei den Außenträger-BHs kann das schon vorkommen, darüber hinaus sollte man darauf achten, das die Träger beim Vorbeugen oder Arme nach vorn strecken nicht in die Achsel einschneiden. Das war zum Beispiel beim Freya Deco bei mir der Fall, lediglich der Deco mit abnehmbaren Träger war als trägerloser BH einigermaßen bequem.

Außenträger - hier am Cleo Melissa
Cuptiefe

Die Cuptiefe muss man in der Regel in Kombination mit der Bügelbreite betrachten. So haben viele BHs mit schmaleren Bügel eine größere Cuptiefe, aber auch die französischen und einige polnische Modelle besitzen meist tiefere Körbchen, deshalb genügt mir zum Beispiel beim Empreinte Melody eine kleinere Cupgröße, auch Lejaby und Chantelle produzieren meist tiefere Körbchen.

tiefere Cups - hier Empreinte Melody
Ausführung der Cups

Bei der Ausführung der Cups sollte man unbedingt auf die Polsterung und den oberen Abschluss achten. Am besten an mir sind ungepolsterte Cups mit elastischem Cuprand. So passen zum Beispiel die Plunge-Version des Panache Andorra, Cleo Marcie, Minnie und viele Curvy Kate Schnitte perfekt. Probleme hatte ich dagegen mit der Voll-Cup Version des Panache Andorra und Freya Patsy.

Curvy Kate Tease - sitzt perfekt
Viele Probleme habe ich auch mit Schalen, die oftmals am Cuprand abstehen oder zum Abknicken neigen. Von den gepaddeten BHs passen am ehesten die Modelle von Tutti Rouge und Change, die meistens  sehr breite Bügel haben und sehr flach geschnitten sind. Richtig perfekt sitzt eigentlich nur der Tease  von Curvy Kate und der S Szykus von Ewa Michalak, der allerdings auch deutlich auffällt.

S Szykus von Ewa Michalak - perfekter Sitz aber auffallend
Fazit

Für einen passenden BH sind viele Dinge zu beachten. Während uns Bandlänge und Cupgröße eine erste Näherung bringen, kommt es insbesondere auf die Konstruktion des BHs und dabei besonders auf die Bügelform und die Ausführung der Cups an. Aus diesem Grund ist es auch sehr wichtig unbedingt zu probieren, und durch Bewegung aber auch einfach längeres Hinsetzen zu testen, ob der BH auch wirklich richtig sitzt. Schließlich soll er den ganzen Tag unser Begleiter sein und da ist ein richtiger Komfort schon von besonderer Bedeutung.

einer meiner Lieblings-BHs mit perfekter Passform - Curvy Kate Dreamcatcher


So, nun habe ich zumindest mal eine grobe Einführung in die aus meiner Sicht wichtigen Punkte der Passformbeurteilung gegeben. Ich wünsche Euch ein schönes und glückliches neues Jahr und freue mich auf Eure Kommentare.

Was ist Euch beim BH-Kauf in Bezug auf die Passform wichtig? Welche Erfahrungen mit unterschiedlichen Schnittformen habt Ihr gemacht? Habt Ihr die gleichen Erfahrungen mit den Bügeln? Worauf achtet Ihr insbesondere?

Viele liebe Grüße


Euer BraBerliner

Samstag, 28. Juni 2014

BH-Kauf - Passt er oder doch nicht - kleine Tipps

Hallo Ihr Lieben,

zu erst einmal eine richtig gute Nachricht. Ich bin nicht mehr der einzige männliche BHlogger hierzulande. Hausi, der schon viel früher zum Thema gebloggt hat, ist wieder dabei :-)

Ihr könnt seinen Blog unter diesem Link erreichen. Ich habe ihn auch gleich wieder in meine Blogroll aufgenommen.

So, nun zum eigentlichen Thema. Ich habe ja unter diversen Posts schon das Thema Anziehen, Messen, Passform und Typ geschrieben. Heute mal ein kleiner Schnelldurchgang zum Thema.

Jenseits der BH-Arithmetik, die in bestimmt fünfzig verschiedenen Größentabellen zu mindestens fünfzig falschen Ergebnissen führen, sind zwei wichtige Regeln von Bedeutung.

Am wichtigsten: Ihr müsst Euch im BH wohlfühlen. Was hilft der schönste BH, der nach einer Stunde drückt, kratzt oder einengt. 

Am zweit wichtigsten: Der BH muss sitzen und halten, wenn Ihr alle zwei Minuten die Träger hochziehen, das Band zurechtrücken oder die Brust wieder einsortieren müsst, dann habt Ihr wenig Freude.

BH-Kauf heißt vor allem Geduld beim Probieren und nicht das Zweifeln am eigenen Körper. Denkt immer daran, wenn der BH nicht passt liegt das BH, nicht an Euch.

Zunächst nochmal zum BH-Typ:

Nach meiner Erfahrung sind die meisten Männerbrüste eher flächig verteilt und von mittlerer Festigkeit. Unabhängig davon, ob Ihr formen oder abdecken wollt, solltet Ihr in erster Sicht Balconnettes, Halfcups oder Plunges wählen. Warum? Alle drei Typen sind nach oben eher offen, Plunges haben dazu einen niedrigen Steg, das verhindert das Eindrücken des Stegs in das Brustgewebe, was unangenehm ist. Bei allen drei Formen gibt es viele breitbügelige BHs, die verhindern, dass der Bügel vor der Achsel auf dem Gewebe aufliegt.

Vorschläge zu den BH-Typen findet Ihr im ausgezeichneten Brawiki der Busenfreundinnen. Ihr könnt Euch auch durch meine Empfehlungen lesen, allerdings liege ich mit einem 85er Band (UK 38) am unteren Rand des Männerbereiches.

Passformhilfen:

Der beste Kritiker ist eine professionelle Brafitterin, es gibt sie in einigen Dessous-Fachgeschäften, zum Beispiel hier in Berlin bei Doppel-D, möglicherweise auch in dem einen oder anderen Kaufhaus. Es gibt auch unabhängige Brafitterinnen, wie zum Beispiel Anne-Luise. Eine Landkarte findet Ihr zum Beispiel auch bei Celina Rath in Ihrem schönen Blog "The fabulous world of Bras". Ihr könnt dort einen Termin machen und in Ruhe probieren.

Keine Angst vorm Alphabet, Körbchengröße DD ist viel kleiner, als man meint, das Körbchen-Alphabet geht bis L, hat sich in Deutschland bisher nur wenig rumgesprochen.

Wichtiges Hilfsmittel ist ein gut anliegendes Shirt, in guten Dessous-Läden gibt es diese beim Probieren, Ihr könnt aber auch ein eigenes mitnehmen, wenn Ihr nicht zu Hause probiert.

Sitzt das Band zu locker? Zieht das Shirt aus, nee nich wie wir Männer üblicherweise  :-)  runterknören :-), so wie die Frauen über Kreuz greifen und nach oben ziehen. Na, sitzt alles noch am selben Fleck? Nein? Dann dürfte das Band zu weit sein. 

Ist das Körbchen zu klein? Zieht das Shirt an und betrachtet Euch seitlich im Spiegel. Sind da zwei Hügel übereinander? Ihr solltet eine Körbchengröße größer probieren.
Sieht das irgendwie knittrig aus? Entweder ist das Körbchen zu groß oder die BH-Form passt nicht zu Euch. Manche Balconettes haben am oberen Rand Spitze, die viel Volumen fordert, dann neigt die Spitze zum Flattern und Knittern.

Betrachtet Euch von vorn mit abgespreizten Armen. Sieht der Brustbereich aus, wie das Michelin-Männchen? Die Bügel sind zu schmal und reichen nicht bis in die Achseln, dadurch wird Gewebe hinter dem Bügel nach oben gedrückt. Wenn die Bügel hinhauen, habt Ihr den BH richtig angezogen? Vielleicht ist das Körbchen doch zu klein und Gewebe sitzt noch oberhalb und gehört eigentlich ins Körbchen.

Betrachtet Euch von vorn und der Seite. Ist das Profil zu weiblich? Versucht's mal mit kleinen Tricks, um die Hügel zu verbergen, hier hatte ich ein paar aufgeschrieben. Immer noch unzufrieden? Dann solltet Ihr einen Mittelträger-BH testen, wie z. B. den Esme von Fantasie, jeder Dessous-Laden wird analoge Modelle haben.

Die Psyche:

Ein BH der passt, muss uns auch gefallen. Denkt daran, Ihr tragt den BH nicht zur Strafe, sondern  weil Ihr ihn braucht. Damit darf er Euch auch gefallen. Spitzenbordüren, Stickereien, bunte Farben und Motive sehen oftmals sehr hübsch aus und bleiben Euer kleines Geheimnis, naja und eventuell das Eurer Partnerin oder Eures Partners. Einen BH, der Euch nicht gefällt, solltet Ihr im Laden lassen oder zurückschicken.

Habt Ihr noch Fragen? Ich freue mich, wie immer über Eure Meinung.

Alles klar? Na dann viel Spaß bei der Suche und beim Probieren.

Alles Liebe

Euer BraBerliner

PS: Nächstes Mal gibt's es einen Post zur französischen Couture, ich habe den ersten BH der Marke Implicite, die zur Simone Perele Group gehört, getestet und mit kleinen Abstrichen, die aber heilbar sind, für gut befunden.



Sonntag, 30. März 2014

Review – Fauve Veronique

Hallo Leute,

die Marke Fauve ist eine der Premiummarken von Eveden. Fauve-BHs sind sozusagen der Luxusableger des Labels Fantasie. Fauve-BHs zeichnen sich durch diverse Stickereien und Muster in den Cups ab. Die meisten Fauve-BHs sind leicht gepaddet und sind zum Druntertragen eigentlich fast zu schade. Der Fauve Veronique ist ein typischer Fauve-Halfcup mit zwei Senkrechtnähten im Cup. Die Serie Veronique gibt es seit 2011 im Sortiment mit jährlich wechselnden Farben. Ich habe das 2013er Modell in azalea getestet.

Fauve Veronique 38DD sehr schicke Stickereien im Cup
gut zu sehen die bestickten Senkrechtnähte, leider auch unterm Shirt

Auffallend beim Veronique ist der zweischichtige Aufbau, über der unteren Schicht, die gepaddet ausgeführt ist, ist eine zweite Schicht aus Spitze mit aufwändiger Ornamentstickerei, die dem BH ein sehr edles Gesamtbild verleiht. Der Farbton azalea ist ein kräftiges, dunkles Rot, das sehr gut mit der schwarzen Stickerei am Obercup und an den Seitenteilen harmoniert. Nachteil der Stickerei, sie drückt sich sehr stark durch die Oberbekleidung durch, was auch für die beiden Senkrechtnähte gilt. Insgesamt hat mich der Veronique dabei sehr an den Masquerade Tiffany erinnert, dessen Senkrechtnähte auch verhältnismäßig stark auftragen. Unauffällig zu tragen dürfte der Veronique vor allem unter dichter gewebter Oberbekleidung zu tragen sein, die weniger eng am Körper anliegt.

Frontansicht - leichte Falten im Untercup
relativ breiter Steg

Der Vergleich mit dem Tiffany von Masquerade in Bezug auf die Schnittform liegt insbesondere auch nahe, weil der Veronique relativ flach geschnitten ist und ebenfalls sehr breite Bügel hat. Das Unterbrustband ist relativ weit und mäßig dehnbar. Der relativ geringe Anteil an Elasthan im Gewebe dürfte für relativ gute Formbeständigkeit sorgen. Vermutlich deshalb ist auch das Band im lockeren Zustand weiter, als bei den meisten Cleo- und Panache-BHs.

Rückansicht -Träger ausreichend lang

Das Material des Veronique ist angenehm weich und ausgezeichnet verarbeitet. Keine losen Fäden, wie man sie bei diversen anderen BHs antrifft und auch die Träger sind fast übergangslos am Körbchen angenäht. Mein Test bezog sich auf die Größe 38DD, die ich üblicherweise bei den meisten Cleo-BHs trage und die Passform war für mich durchwachsen. Das kann an den relativ geschlossen Cups liegen, die für einen Halfcup für meine Begriffe schon fast zu geschlossen sind und mich eher an einen Fullcup erinnern. Außerdem verlangt der BH mehr Gewebe im unteren Cupteil, weshalb er bei mir trotz des Paddings leichte Falten schlägt. Dennoch würde ich den BH durchaus als breitbrusttauglich einstufen.

Seitenansicht - sehr runde Form
schicke Stickerei am Seitenteil

Da ich eine gewisse Ähnlichkeit zum Masquerade Tiffany unterstelle, habe ich zum Vergleich mal die Materialzusammensetzung und die Messwerte mit aufgeführt.

Vergleich Masquerade Tiffany strapless 38DD – Fauve Veronique 38DD

Angaben in cm
Masquerade Tiffany strapless 38DD
Fauve Veronique 38DD
Material
48% Polyester
11% Baumwolle
10% Nylon
7% Elasthan
50% Polyester
46% Polyamid
4% Elasthan
Unterbrustband Länge: fest / locker
81 /108
85 / 100
Unterbrustband Höhe: Achseln / Verschluss
10 / 5
9 / 4
Bügellänge / Bügelbreite
29 / 18
29,5 / 17
Steghöhe / Stegbreite unten / oben
9 /5 / 1
7 / 7 / 1
Körbchentiefe
24
27
Trägerlänge / Trägerbreite
40 / 1,5
45 / 2

Fairerweise muss man berücksichtigen, dass der Tiffany als strapless getragen werden kann, weshalb das UBB breiter und kürzer ist und auch der Steg höher ist als beim Veronique. Die Träger des Veronique sind mit bis zu 45 cm Länge sehr ausreichend. Der BH wird im Rücken mit dreimal zwei Haken und Ösen geschlossen. Den Fauve Veronique gibt es in den Größen 30 D-G, 32-38 B-G.

Zusammenfassung:

Der Fauve Veronique ist ein sehr edler BH mit schicken Verzierungen und breiten, langen Bügel, die sich für die Breitbrust gut eignen. Die Körbchen sind relativ flach und fordern vor allem im unteren Brustbereich relativ viel Volumen. Im oberen Brustbereich lassen sie wenig Spielraum, das leichte Padding formt relativ rund, die senkrechten Nähte und gestickten Verzierungen neigen jedoch stark zum Durchdrücken unter der Oberbekleidung. Das Band ist relativ lang, aber recht fest und der geringe Anteil von Elasthan im Gewebe sollte lange Formbeständigkeit garantieren. Insgesamt ist der BH mit kleinen Einschränkungen und Beachtung der jeweiligen Brustgewebeverteilung durchaus zu empfehlen. Für mich persönlich war er weniger geeignet. Allerdings hat er mein Interesse an anderen Modellen von Fauve geweckt.

Wie immer freue ich mich über Kommentare.

Euer Braberliner



Dienstag, 7. Januar 2014

BH-Schwestermodelle

Hallo Leute,

kennt Ihr das auch? Ihr habt endlich einen BH gefunden, der perfekt sitzt und möchtet ihn gern noch in einer anderen Farbe, aber die gibt es nicht. Oder der BH wird nicht mehr hergestellt. Dann hilft meistens nur noch der Versuch, über eBay oder Schnäppchenaktionen doch noch ein Modell in der richtigen Größe zu ergattern. Allerdings kann man auch ein ähnlich geschnittenes Modell probieren. Bei den Busenfreundinnen, werden solche ähnlich oder gleich geschnittenen BHs auch als Schwestermodelle bezeichnet.

Jede Saison wechseln die Hersteller ihre Kollektionen. Wie bei Autos oder Waschmaschinen werden dann zum einen neue Modelle angeboten oder vorhandene Modelle werden angepasst. Bei der Auswahl spielen vor allem die Verkaufszahlen eine große Rolle und natürlich werden auch Schnittfehler anhand des Feedbacks korrigiert. Wenn man das weiß, dann kann man sich vielleicht mit einem solchen ähnlichen Schnitt einen passenden BH in der gewünschten Farbe zulegen.

Nach umfänglichen Anproben und Tests haben sich bei mir vor allem die Balconnettes von Cleo und Panache sowie der eine oder andere Halfcup von Freya als viel versprechend erwiesen. Je nach Oberbekleidung versuche ich dann auch einen farblich passenden BH zu wählen. Da ich gern dunklere Hemden oder Pullover wähle, aber auch gern mal ein oranges oder türkisfarbiges Shirt trage, habe ich auch entsprechende farbliche Anforderungen an das Darunter. Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man wartet die neue Saison ab und hofft, dass das passende Modell in der gewünschten Farbe produziert wird oder man versucht ein anderes Modell. Dann ist es gut, wenn man entsprechende Modellschwestern kennt, um die die Suche einzugrenzen.

Heute möchte ich die Modellschwestern aus der Serie Cleo von Panache vorstellen, die im Detail etwas voneinander abweichen, aber in Summe in etwa gleich geschnitten sind. Alle BHs gehen auf den legendären Cleo George zurück, der zwar einige kleinere Schnittmängel hatte, aber wohl sehr passkonform zu vielen verschiedenen Brüsten war.

Zu dieser Gruppe gehören unter anderem die Modelle Alexa, Marcie, Meg, Melissa, Natasha und Zia sowie in der laufenden und kommenden Saison Lily und Bella. Ich könnte jetzt noch mehr Modelle aufzählen, aber das bringt nichts. Ich möchte mich konkret auf die drei in meinem Besitz befindlichen BHs Meg in Birdprint, Melissa in blau/rot und Alexa Samba Spot beziehen. Ich hoffe, demnächst auch den Cleo Lily testen zu können, dann werde ich auch ein kurzes Review dazu verfassen.

Was ist bei Schwestermodellen meistens gemeinsam? In aller Regel haben sie gleiche Bügellängen und –formen, die Körbchentiefe ist in etwa gleich, sowie die Trägerbefestigung und der Grundschnitt (Quer und Senkrechtnähte) sind äquivalent. Alle drei vorgestellten Modelle haben diese gleichen Eigenschaften. Sie unterscheiden sich aber in folgenden Punkten:

Cleo Alexa Samba Spot 38D
Cleo Meg Birdprint 38DD
Cleo Melissa Blau/rot 38DD
  • Der Alexa ist am oberen Körbchen Rand offener, als Meg und Melissa, er fällt im Körbchen auch etwas tiefer aus.
  • Die BHs haben einen unterschiedlichen Körbchenabschluss, der Melissa hat eine breitere und elastischere Spitzenbordüre am oberen Rand, der Meg hat ein Zierband, dass relativ unelastisch ist und teilweise zum Einschneiden neigt,
  • Alle drei BHs kommen mit hoch reichendem Brustgewebe gut klar, der Meg verlangt das sogar. 
  • Alle drei BHs drücken die Brust in Richtung Mitte und formen sie rund.






Die drei BHs bringen die Brüste von der Seite relativ gut nach vorn und heben sie leicht an. So entsteht ein rundes Profil. Alle drei Schnitte haben kleinere Mängel, aber in Summe passen sie mir sehr gut. Der Vorteil dieser Schnittähnlichkeit ist, dass sich das Angebot deutlich erweitert. Zwar gibt es den Alexa nicht mehr, aber der Meg ist mittlerweile neben der Birdprintvariante auch in Coralspot und Coralprint, den Melissa gibt es in Blau/rot und dazu gibt es den Marcie in saisonal wechselnden Farben, demnach ist die Auswahl deutlich größer.






Wenn man allerdings eher Basic-Farben wünscht, dann bietet sich bei Cleo der Lucy an, den es standardmäßig in schwarz und weiß und dazu in saisonal wechselnden Farben gibt. Zuletzt gab es ihn in Blau und Neonprint, in der neuen Saison kommt er in Rot. Allerdings hat der Lucy eine etwas andere Schnittform.


Das solls für heute gewesen sein.




Euer BraBerliner